Meldungen wie diese häufen sich in letzter Zeit: Durch Eingabe einer bestimmten Ziffernfolge lässt sich bei einigen Smartphone-Modellen des Herstellers Samsung der Speicher löschen – einfach so, ohne weitere Nachfrage wird der Speicher geputzt und alle Daten sind weg.

Es reicht offensichtlich aus, dass das Samsung-Handy Kontakt zu einem anderen Smartphone herstellt, per NFC-Chip. Auch das Scannen eines entsprechend präparierten QR-Codes soll zum selben Ergebnis führen, das Ansteuern einer zu diesem Zweck angelegten Webseite oder der Empfang einer speziellen SMS. Es gibt also verschiedene Einfallstore.

Für andere Smartphone-Modelle sind mittlerweile ähnliche Tricks bekannt, wie man in die Untiefen der Betriebssysteme vordringen und dort Daten manipulieren oder auslesen kann. Was deutlich macht: Auch Smartphones sind nicht Fort Knox, sondern Computer mit Software – und jede Software ist angreifbar. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones werden diese nun immer attraktiver für Datendiebe und Kriminelle. Man wird genauer beobachten müssen, wie sich das entwickelt – und vermutlich auch sein Smartphone künftig regelmäßiger aktualisieren, um Sicherheitslecks zu schließen.