Rechenzentren sind normalerweise ein regelrechtes Heiligtum. Gut bewacht, kaum jemand darf da rein. Um so bemerkenswerter ist es, dass Google nun Einblicke ins eins seiner größten Rechenzentren in North Carolina ermöglicht. Wie sich das für Google gehört, natürlich virtuell: Wer mag, kann sich in bester und bewährter Streetview-Manier im Rechenzentrum umsehen, sogar zwischen den Servern umher wandern, Details heranzoomen – erstaunlich, was der Onlineriese alles erlaubt.

Darüber hinaus gibt es Infos, wie so ein Rechenzentrum überhaupt funktioniert, wie viele Leute dort arbeiten und was sie machen, wie viel Energie verbraucht wird und vieles andere mehr. Interessant – Google macht auf Glasnost. Vermutlich will der Onlineriese Vertrauen aufbauen, menschlicher und transparenter wirken. Die Ziele sind durchschaubar, das macht das Angebot an sich aber nicht schlechter. Mehr davon.