Smartphone-Trojaner trickst Online-Banker aus

Eigentlich ist Homebanking mit mTAN eine ziemlich sichere Angelegenheit: Der Bankkunde erhält für jede Transaktion, die er online am PC durchführt, eine eigene TAN aufs Handy geschickt. Die muss er dann auf der Webseite eintippen, um die Transaktion abzuschließem. Datendiebe haben es da schwer, denn nur, wer Zugang zum Handy hat, kann das Onlinebanking aushebeln.

Eigentlich kaum denkbar. Doch genau das ist nun offensichtlich trotzdem im großen Stil gelungen. Bankkunden in ganz Europa wurden beklaut. Cyberkriminelle haben es vom Bankkonto abgehoben. Möglich wurde das aber nur, weil sowohl der PC als auch das Smartphone mit einem Trojaner infiziert wurde. Betroffen sind bislang ausschließlich Smartphones mit Android oder Blackberry. Doch man kann sich schützen: Niemand sollte einen Link in einer Mail oder SMS anklicken, die Software auf dem Smartphone installiert. Wer das beherzigt, wird auch kein Opfer der neuesten Masche.

1 Kommentar zu „Smartphone-Trojaner trickst Online-Banker aus“

  1. JochenS_Berlin

    mTAN gilt bereits seit 2009 als geknackt und nicht mehr sicher. Allein im Bekanntenkreis wurden bereits in 2011 Konten mit mTAN-Verfahren geplündert.

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