Auch Internet-Fernseher sollen gezählt werden

So richtig aussagekräftig ist die berühmte „Quote“ der Fernsehsender und –sendungen eigentlich nicht mehr, schließlich schauen viele Menschen heute (auch) im Internet fern – jeder Dritte benutzt heute auch die Mediatheken, doch diese Zuschauer werden bislang nicht berücksichtigt. Sie spielen bei der Quotenmessung keine Rolle.

Das soll sich jetzt ändern: 20.000 zusätzliche Haushalte sollen mit Messinstrumenten ausgerüstet werden, um künftig auch das Sehverhalten im Internet erfassen und auswerten zu können. Wer montags morgens den Tatort guckt, wird dann mitgezählt – und nicht mehr, wie bislang, ignoriert.

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