Groß und vollmundig sind die Werbe-Anzeigen, auf denen Provider wie Vodafone, T-Mobile und Base für ihre Surfangebote mit Smartphone-Tarifen werben. Was viele jedoch nicht wissen: Beim Surfen im Netz (und Herunterladen von neuen Apps) werden oft so viele Daten übertragen, dass das tariflich enthaltene Datenvolumen ruckzuck aufgebraucht ist. Wir haben uns auf die Suche nach günstigen Handy-Surftarifen mit großem Datenvolumen gemacht.

Was heißt eigentlich „viel surfen“ im mobilen Kontext? Bei unserer Recherche haben wir nur Angebote berücksichtigt, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • keine Vertragsbindung, sondern Prepaid,
  • enthaltenes Datenvolumen mindestens 1 Gigabyte pro Monat.

Am besten abgeschnitten hat dabei die Flatrate XL von Tchibo mobil. Pro Monat zahlen Sie hierbei 19,95 Euro für 5000 MB Datenübertragung. Guthaben aufladen ist mit Bargeld in jedem Tchibo-Kaffee-Geschäft möglich, oder Sie wählen das Lastschriftverfahren. Nachteil: Tchibo nutzt das Handynetz von O2, der Empfang ist nicht überall gut.

Wer öfter bei Lidl einkauft, kann auch auf das Angebot von Lidl mobil zurückgreifen. Hier kosten 5000 Megabyte monatlich 14,99 Euro, Sie surfen im Netz von O2. Das Guthaben lässt sich in jedem Lidl-Supermarkt nachladen.

Achten Sie auch auf die AGB. Manchmal wird bei Handytarifen das Surfen über einen UMTS-Stick, oder die Nutzung von Videotelefonie (zum Beispiel über Skype) ausgeschlossen. In der Praxis haben sich aber noch keine Probleme ergeben.

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1 Antwort
  1. Frank J.
    Frank J. sagte:

    Moin.

    Ich weis‘ es ist vielleicht ein bisschen unfair ggü. Herrn Schieb, aber ich finde die Recherchemöglichkeiten von http://www.teltarif.de sehr umfassend. Nein, ich kriege keine Provisionen!

    Und nach meiner letzten Recherche wäre alditalk preislich ebenfalls attraktiv (s.o. für 14,99 Euro). Allerdings wird hier das Netz von E-Plus benutzt, was auch nicht überall optimal ist.

    Aus eigenen Erfahrungen rate ich Interessierten dringend, eingehendere Meinungen/Rezensionen zum Anbieter Fonic einzuholen. Mehr möchte ich nicht sagen und das ist eigentlich schon zu viel.

    Grüße, Frank

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