Suchmaschinen müssen von irgendwas leben. Google bekommt das ganz gut hin: Die Werbeeinnahmen auf den Seiten des Suchmaschinenriesen (und auf den Webseiten der Werbepartner, auch hier auf schieb.de) bringen dem Konzern Milliarden ein. Wichtig ist aber, dass auf den Seiten der Suchmaschine selbst “richtige” Fundstellen, sogenannter organische Treffer und bezahlte Fundstellen klar erkennbar voneinander getrennt sind.

Man kann es auch so sagen: Werbeanzeigen müsse klar erkennbar sein. So verlangt es auch die FTC (Federal Trade Commission) in den USA, und das ganz offiziell durch eine Order aus 2002. Aber die Welt hat sich verändert, das Internet hat sich verändert. Suchmaschinentreffer werden heute nicht länger nur auf einer Bildschirmseite gezeigt, sie werden auch vorgelesen, in Grafiken gepackt und anderweitig präsentiert, etwa auf Mobilgeräten. Wie steht es da um die Kennzeichnung von bezahlten Treffern?

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Deshalb hat die FTC nun 20 Anbieter von Suchmaschinen angeschrieben und aufgefordert, bezahlte Angebote besser zu kennzeichnen. Die FTC geht dabei auch konkret auf neue Präsentationsformen ein wie die Sprachausgabe Siri von Apple oder das Platzieren von Werbung in Graph Search von Facebook. Die Anbieter werden in Zukunft dafür sorgen müssen, dass wir Reklame besser erkennen – das ist in unser aller Interesse.