Wer kann schon in so ein Smartphone reinschauen? Niemand. Welche Daten beim Betrieb gesammelt werden und was mit den Daten passiert – bestenfalls die Entwickler des Betriebssystems wissen darüber Bescheid. Immerhin kann sich heute jeder Smartphone-Besitzer denken, dass sein Telefon auch den Aufenthaltsort kennt und womöglich dauerhaft speichert. Wie Gizmodo berichtet, macht Apple aus der Not eine Tugend und bietet im neuen iOS7, das kommende Betriebssystem für das iPhone, eine neue Funktion namens “Häufige Orte” an. Hier können sich Nutzer anzeigen lassen, welche Positionsdaten das schlaue Telefon speichert.

Auf Wunsch präsentiert die neue Funktion Dutzende von Positionen in einer Karte, samt Datum und Uhrzeit. Deutlich ist zu erkennen, wo man sich besonders häufig aufgehalten hat und wo nur kurz. Die neue Funktion macht überdeutlich, über welche Erkenntnisse Apple, Google und Co. verfügen. Die Ortsdaten lassen sich durchaus nutzen, etwa für gezielte Werbebotschaften. Die Onlinedienste wissen genau, wo man zu Hause ist – denn dort verbleibt das Smartphone meist acht Stunden regungslos. Die neue Funktion “Häufige Orte” sorgt schon jetzt für Diskussionen in Blogs.

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