Gleich zwei neue iPhone-Modelle hat Apple vorgestellt: Das iPhone 5C für alle, die gerne ein farbenfrohes Smartphone benutzen, und das iPhone 5S für eher anspruchsvolle User, die auch 700 Euro oder mehr für ein Smartphone hinblättern können. Im iPhone 5S ist ein 64-Bit-Prozessor eingebaut, der doppelt so schnell arbeitet wie im Vorgängermodell. Das macht das iPhone 5S zum ersten Smartphone mit 64-Bit-Prozessor.

Ganz neu ist auch der im Home-Button integrierte Fingerabdruck-Scanner. Mit einer Auflösung von 500ppi (Punkte pro Zoll) wird der Fingerabdruck gelesen und ausgewertet. Damit lässt sich das Gerät entsperren oder auch ein Kaufprozess in iTunes bestätigen, ohne die sonst übliche Passworteingabe. Apple nennt die neue Funktion TouchID. Doch was passiert mit den Fingerabdrücken? Viele befürchten, Geheimdienste nun frei Haus mit Fingerabdrücken zu versorgen. Apple hingegen beeilt sich zu erklären, dass die Fingerabdrücke auf keinem Server landen, sondern ausschließlich verschlüsselt im Gerät selbst gespeichert werden.

Ein schlechtes Timing: Gerade jetzt einen Fingerabdruck-Scanner einzuführen, wo das Ausmaß der Geheimdienst-Schnüffeleien bekannt wird, kann als unglücklich bezeichnet werden. Ganz sicher wird die neue Funktion im iPhone 5S intensiv diskutiert werden und Stoff für jede Menge Kritik liefern.

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