Neben den normalen Ordnern „Benutzer“, „Programme“ oder „Windows“ speichert das System auf dem Laufwerk C auch einige versteckte Ordner. Was steckt dahinter?

Um die normalerweise unsichtbaren Verzeichnisse einzublenden, öffnen Sie in Windows 8 oder 8.1 als Erstes den Explorer, per Klick auf das Symbol in der Taskleiste. Oben im Menüband folgt jetzt ein Klick auf „Ansicht, Ein-/ausblenden, Ausgeblendete Elemente“. Anschließend wechseln Sie auf der linken Seite zu „Dieser PC“ und doppelklicken dann auf das Systemlaufwerk.

  • Immer vorhanden ist der versteckte Ordner „ESD“. Er enthält das Wiederherstellungs-System, das von Windows automatisch gestartet wird, wenn es Probleme beim Hochfahren gibt. Das ESD-System dient auch für die Funktion „Auffrischen“, bei der Windows neu installiert wird, ohne dass Sie dafür eine DVD brauchen.
  • Ist Microsoft Office installiert, sehen Sie auch den Ordner „MSOCache“. Hier sind die Installationsdateien von Office gespeichert, für den Fall, dass Sie später Funktionen über die Systemsteuerung hinzufügen möchten.
  • Andere Programme speichern ihre Backupdaten und Setup-Programme im Ordner „ProgramData“. Bei Installationen oder Änderungen am System werden die Daten benötigt.
  • Den Ordner „$WINDOWS.~BT“ finden Sie nur dann, wenn Ihre Festplatte mit BitLocker verschlüsselt ist. In diesem Ordner finden Sie ein Grundsystem, das zur Eingabe des Laufwerkschlüssels dient.

Hinweis: Alle diese Ordner sind aus gutem Grund ausgeblendet. Das Löschen kann die Stabilität Ihres Systems beeinträchtigen. Ansehen ist erlaubt, aber bitte nichts ändern.

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