Noch muss sich Whistleblower Edward Snowden in Russland verstecken. In den USA drohen drakonische Haftstrafen. Doch jetzt wurd Snowden zum Rektor der University of Glasgow gewählt. Die Studenten wünschen sich den Whistleblower als Kopf der Hochschule und haben mit überzeugender Mehrheit für Snowden gestimmt.

Die damit verbundenen Aufgaben wie Repräsentationspflichten oder die Kontrolle über die Finanzen wird Snowden kaum wahrnehmen können, allerdings erwartet das auch niemand. Die Studenten aus Glasgow wollten ein Zeichen setzen. In Großbritannien hält sich die Empörung über die Schnüffelaktionen britsicher und amerikanischer Geheimdienste in Grenzen.

Selbst die Übergriffe auf die Journalisten beim Guardian hatten keinen Aufschrei in Großbritannien zur Folge. Die britischen Studenten wollen klar machen, dass sie mit diesen Entwicklungen nicht einverstanden sind. Eine andere Form von Protest, ein politisches Statement.

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