Die Suchmaschine Qwant aus Frankreich verspricht Schutz der Privatsphäre. “Wir versuchen, Ihnen so viel Privatsphäre und Sicherheit wie möglich zu geben”, erklärt der Betreiber. 2013 ist Qwant in Frankreich gestartet, jetzt auch die Variante für deutschaprachige Benutzer.

Laut Betreiber werden keinerlei persönlichen Daten gesammelt oder gespeichert. Die Ergebnisse erscheinen schnell auf dem Bildschirm, aufgeteilt in mehrere Spalten. Qwant präsentiert Ergebnisse aus dem Web, von Nachrichtenseiten, aus dem Online-Nachschlagewerk Wikipedia sowie aus sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Bilder gibt’s auch. Das Layout lässt sich nach Bedarf anpassen.

Suchergebnisse erscheinen recht zügig auf dem Bildschirm. Das Angebot ist werbefrei. Geld verdienen will die Firma nicht mit Anzeigen, sondern indem die Suchmaschinen-Technik an Firmen verkauft wird (damit hat Google anfangs auch sein Geld verdient). Außerdem soll für eCommerce-Umsätze eine Beteiligung fließen, etwa wenn jemand aus der Suchmaschine heraus etwas kauft. Schon jetzt hat Qwant mehr Suchanfragen als andere Alternativen, die Datenschutz versprechen, wie Duckduckgo oder Blekko.

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