Jetzt hat auch die Snapchat-App ihren Datenskandal: Offensichtlich sind Fotos zahlloser User in die Öffentlichkeit gelangt – und das bei einer App, die vorgibt, besonders sicher zu sein, weil die verschickten Fotos nach spätestens zehn Sekunden nach dem Betrachten gelöscht werden. Doch nicht die App selbst war das Leck, sondern eine dritte Webseite.

Anders als beim iCloud-Hack sind nicht die Fotos von Prominenten ins Netz gelangt, sondern die Fotos ganz normler Leute. Die meisten Opfer sind Jugendliche unter 18 Jahren. Kein Wunder, da Snapchat vor allem bei Jugendlichen beliebt ist. Die ins Netz gelangten Bilder sollen aus dem Onlinedienst Snapsave stammen, ein Dienst, der mittlerweile eingestellt wurde. Nei Snapsave konnten Snapchat-User Fotos dauerhaft speichern. 200.000 Bilder sollen auf diese Weise ins Netz gelangt sein.

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