Apple hat neue iPad-Modelle vorgestellt, das iPad Air 2 ist dünner als jemals zuvor. Doch das ist reine Produktpflege. Interessant hingegen ist eine neue SIM-Karte, die Apple vorgestellt hat: Die lässt sich ferngesteuert neu programmieren. Auf diese Weise kann man den Provider wechseln, ohne die SIM-Karte austauschen zu müssen.

Im Augenblick machen da nur vier Provider aus USA und Großbritannien mit. Aber der erste Schritt ist getan: Apple könnte sein iPad künftig serienmäßig mit einer solchen programmierbaren SIM-Karte ausliefern und man wählt im Netz einen Provider, der am besten zu einem passt. Die SIM-Karte wird dann automatisch umprogrammiert.

ipad air 2

Das erleichtert natürlich einen Providerwechsel ungemein, weil es bequem und einfach ist. Vor allem auf Reisen könnte sich das irgendwann, wenn viele Provider mitmachen, zu einem echten Vorteil entwickeln. Einfach im jeweiligen Land das Angebot der Provider vergleichen – und einen Vertrag für 30 Tage wählen. Fertig.

Gegen so viel Flexibilität wehren sich die Provider – noch. Und tatsächlich gibt die neue SIM-Karte Apple mehr Macht. Aber die Vorteile liegen hier eindeutig beim User, deshalb wird sich diese Technologie ganz sicher durchsetzen. Ich hoffe es wenigstens.