Bislang waren Firefox und Google (fast) eine Einheit. DIe Suchmaschine Google war in Firefox jahrelang voreingestellt. Wer mit dem kostenlos erhältlichen Browser etwas suchen wollte, der ist bei Google gelandet. Aus gutem Grund, denn Google hat der Mozilla Foundation für jedes installierte und benutzte Firefox Geld bezahlt, wenn der User Google genutzt hat.

Gerade erst hat die Mozilla Foundation bekannt gegeben, künftig nicht mehr so eng mit Google kooperieren zu wollen. In den USA arbeitet Firefox nun mit Yahoo zusammen, in Europa nach wie vor mit Google. Doch jetzt hat Mozilla erklärt, künftig mehr Komfort beim Suchen bieten zu wollen. Demnach zeigt der Browser künftig nach Eingabe eines Suchbegriffs im Suchfeld nicht mehr nur die Liste der Auto-Vervollständigungen der aktuell ausgewählten Suchmaschine an, sondern präsentiert auch bis zu acht Buttons anderer Dienste. So wird es einfacher werden, einen Begriff bei Wikipedia nachzuschlagen.

Vorinstallierte Suchmaschinen lassen sich künftig in einem neuen Reiter der Einstellungen einstellen. Hier kann man nicht nur die Default-Suchmaschine einstellen, sondern auch jene Dienste, die in den Buttons auftauchen sollen.

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