Suchmaschinen wie Google oder Bing müssen unter bestimmten Umständen unliebsame Links aus dem Index entfernen. Ein Onlinedienst hilft dabei.

In Europa haben Internetnutzer mehr Rechte als anderswo. Seit Mai haben Europäer zum Beispiel ein Recht auf Vergessen. Liefert eine Suchmaschine wie Google, Bing oder Yahoo nach Eingabe des Namens einer Person Hinweise auf Informationen, die überholt sind und die betreffende Person in einem ungutem Licht erscheinen lassen, so hat der Benutzer das Recht, diesen Link aus dem Suchindex entfernen zu lassen. Das gilt allerdings nur für Privatpersonen und für ganz bestimmte Informationen.

Google hat relativ rasch nach dem Urteil ein entsprechendes Onlineformular eingerichtet, wo sich Betroffene melden können. Microsoft Bing hat wenig später nachgezogen. Doch es ist nicht leicht, Links zu finden und die Suchmaschinen nötigenfalls zu bitten, unpassende Links zu entfernen. Deshalb gibt es jetzt den Onlinedienst forget.me. Der von Reputation VIP betriebene Onlinedienst durchsucht die führenden Suchmaschinen Google und Bing auf Wunsch nach dem eigenen Namen. Werden dabei Treffer entdeckt, die man selbst für unpassend hält, lässt sich per Mausklick bei Google und Bing die Entfernung des Links beantragen. Einfacher geht’s wirklich nicht.

Alle Anträge werden bei Google und Bing allerdings noch manuell bearbeitet, denn es müssen rechtliche Kriterien erfüllt sein, damit jemand auch wirklich Anspruch auf Entfernen eines Links hat. forget.me ist jedoch beim Aufspüren solcher Links und beim Antrag auf Entfernung behilflich.

Das Recht auf Vergessen wahrnehmen:
https://forget.me

forgetme