Google Glass kennt mittlerweile wohl jeder. Doch das Image der Google Datenbrille ist angeknackst (Stichwort: Glasshole). Selbst in den USA werden Menschen schief angeguckt, die Googles Hightech-Brille tragen. Der Grund liegt auf der Hand: Niemand kann wissen, ob der Brillenträger gerade Fotos oder ob er Videos macht. Und das ist vor allem eins: unangenehm für alle anderen.

Sony macht normale Brillen zu Datenbrillen; Rechte: Sony
Sony macht normale Brillen zu Datenbrillen

Sony bietet Aufsatz für herkömmliche Brillen

Sony hat jetzt eine Alternative vorgestellt. Sonys Lösung ist wirklich anders, denn Sony verkauft keine Datenbrille, sondern einen Aufsatz, den man an jede herkömmliche Brille bei Bedarf aufstecken kann. Die Sonnenbrille wird damit zur Cyberbrille – wenn man möchte in wenigen Sekunden. Das OLED-Display hat eine Größe von 0,23 Zoll und bietet 640×400 Pixel. Auf der CES soll man die Brille zum ersten Mal sehen können.

Großer Vorteil von Sonys Lösung: Der Aufsatz lässt sich ganz leicht auch wieder entfernen. Und aus der vermeintlichen Überwachungsbrille wird wieder eine ganz normale, herkömmliche, harmlose Brille. Schwerpunkt bei Sonys Brillenversion ist der Einsatz von Augmented Reality. Ganz so schick wie Googles Version sieht die Sony-Brille zwar nicht aus, aber sie kann sich trotzdem sehen lassen. Allerdings bietet auch Google mittlerweile die Möglichkeit, Glass mit einem Brillengestell zu ordern.