Die unterschiedlichen Dateisysteme von Mac und Windows machen es für Nutzer von externen Festplatten leider alles andere als leicht, diese einfach an verschiedenen Geräten zu verwenden. Festplatten, die an einem Mac genutzt werden, haben das HFS+ -Dateisystem, mit dem Windows aber nichts anfangen kann. Ist eine Festplatte als NTFS formatiert, funktioniert diese zwar einwandfrei unter Windows, doch lassen sich am Mac keine weiteren Dateien hinzufügen.

Die exFAT-Formatierung hingegen funktioniert ohne Einschränkungen auf beiden Systemen. Um einer Festplatte ein neues Dateisystem zuzuweisen, kommt man um eine Formatierung nicht herum.

ACHTUNG!

Werden bereits beschriebene Datenträger neu formatiert, gehen alle darauf gespeicherten Daten verloren! Vor der Formatierung ein Backup wichtiger Inhalte machen.

Auf dem Mac ruft man das Festplatten Dienstprogramm auf, wählt auf der linken Seite die Festplatte aus, die neu formatiert werden soll, klickt oben auf Löschen und wählt dann als Format: exFAT.

Für Windows gilt: Mit einem Rechtsklick auf die Festplatte das Drop-Down Menü aufrufen, auf Formatieren klicken und als Dateisystem exFAT wählen. Nach erfolgreicher Formatierung kann die Festplatte sowohl an einem Mac, als auch an einem Windows-Rechner benutzt werden.

 

*Anmerkung:

Das Format FAT32 wird ebenfalls von allen Systemen unterstützt, kann allerdings nur Dateien bis maximal 4 Gigabyte lesen.