Wenn der PC abstürzt, schreibt Windows eine RAM-Kopie auf die Festplatte. Dieses Abbild soll bei der anschließenden Suche nach der Ursache helfen. Welche Daten in diesem Dump landen, lässt sich im Vornherein festlegen.

  • Im kleinen Speicherabbild erfasst Windows am wenigsten Daten. Hier werden die Fehlermeldung sowie eine Übersicht der Treiber und Prozesse zum Zeitpunkt des Crashs notiert. Zudem merkt sich Windows, welcher Prozess oder Kernel-Thread abgestürzt ist.
  • Hilfreiche Infos zum Kernel-Modus findet man im Kernel-Speicherabbild.
  • Riesig wird die Dump-Datei mit dem vollständigen Abbild. Hierbei schreibt Windows den kompletten Speicher auf die Festplatte.
  • Neu in Windows 10 hinzugekommen ist das aktive Speicherabbild. Hierbei werden alle Daten weggelassen, die für den Absturz keine Rolle spielen.

Tipp: Die Funktion zum Einstellen der Speicher-Dumps ist etwas versteckt, die einzelnen Schritte findet man hier: http://www.schieb.de/753759/speicher-dump-einstellen.