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CES2018: Neuheiten und Trends

14.01.2018 | Von Jörg Schieb

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Was ist heiß und angesagt, was erwartet uns dieses Jahr an neuem Hightech-Spielzeug? Auf der „Consumer Electronics Show“  (CES)in Las Vegas gibt es traditionell Antworten darauf. Jedes Jahr präsentieren die Hersteller in den ersten Tagen des Jahres ihre Neuheiten. Jetzt ist die Messe in der Wüste zu Ende gegangen. Und welche Trends und Neuheiten sind interessant und relevant?

Der japanische Autohersteller Nissan zeigt auf der CES, wie Autofahren in Zukunft aussehen könnte: Spezielle Sensoren lesen unsere Gehirnströme. Eine Art Gedankenlesen. Das Ziel: Unser Auto soll in Gefahrensituationen schneller bremsen oder besser in die Kurve gehen. Schon wenn wir denken zu bremsen, soll der Wagen zu bremsen beginnen. Wertvolle Zeit gespart.

„B2V“ nennt Nissan das – kurz für: Brain to Vehicle. Übersetzt etwa: Gehirn an Fahrzeug. Das ist kein Spaß, sondern ein ernstgemeintes Projekt, das die Fahrtsicherheit erhöhen soll.

Das Beispiel macht deutlich: Die Autohersteller versuchen immer konsequenter, moderne Technologie für sich zu nutzen. Und das nicht nur beim Fahrtkomfort, etwa bei der Navigation, sondern auch bei der Fahrtsicherheit.

Manches davon ist noch Zukunftsmusik, andere bereits Realität. Aber eins macht die CES auf jeden Fall deutlich: Die Branche will unser Zuhause verändern.

SmartHome mit KI und Assistenten

Digitale Assistenten wie Google Home, Amazon Alexa und Co. kennen wir bereits und werden immer selbstverständlicher. Nun setzen die Hersteller auf konsequente Vernetzung und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Das Zuhause soll zum Smart Home werden. Also alles mit allem vernetzt. Und gesteuert wird alles am besten per Sprachbefehl.

Der koreanische Hersteller LG Electronics zum Beispiel integriert die Sprachassistenten von Google und Amazon in alle möglichen Geräte. Etwa in Kopfhörer, Waschmaschinen oder Fernseher.

Die Idee: Wer sowieso vor dem Fernseher sitzt, kann darüber sprachgesteuert Daten und Informationen aus der Cloud abrufen. Fotos zum Beispiel. Oder Spiele starten. Genauso einfach ließen sich aber auch die im SmartHome miteinander vernetzten Geräte ansprechen, steuern und kontrollieren. Alle Branchengrößen machen da mit.

Zu viele Standards

So viele verschiedene SmartHome-Systeme von unterschiedlichen Anbietern: Das überfordert den normalen Konsumenten meiner Ansicht nach vollständig. Es wäre klüger, wenn sich die Branchengrößen zusammenschließen und gemeinsame Standards verabreden würden. So sieht das Smart Home auf der Messe zwar kinderleicht aus – ist es im Alltag aber nicht.

So kann das nichts werden. Ganz zu schweigen von den Datenschutzproblemen. Denn wer hätte kein ungutes Gefühl, wenn alles mit allem vernetzt ist? Bei allem Komfort bleibt doch die Ungewissheit, welche Daten anfallen und wer darauf zurückgreifen kann?

Noch schwerer zu vermitteln ist meiner Ansicht nach der Einsatz von Robotern. Trotzdem waren auf der CES die Roboter los. Überall wurden welche gezeigt.

Roboter, Roboter, Roboter

Die Roboter von LG Electronics – Cloi genannt – wollten bei der öffentlichen Präsentation allerdings nicht so wie der Chef. Kein gutes Argument, sich so etwas anzuschaffen. Auch andere haben Roboter auf der Messe gezeigt, die zu Hause Dienst tun sollen. Smart Home. Vernetzung. Roboter. Ein klarer Trend.

Zweifellos der niedlichste: Der Roboterhund Aibo von Sony. Nicht wirklich neu, denn Sony hat schon vor 15 Jahren einen Aibo auf den Markt gebracht – und 2006 mangels Interesse wieder vom Markt genommen. Jetzt gibt es Aibo 2.0. Mit vielen Sensoren.

Der Roboterhund reagiert auf Kraulen und Spielen. Die Augen leuchten. Künstliche Intelligenz (KI) sorgt dafür, dass der IT-Hund sein Herrchen oder Frauchen immer besser kennenlernt. 1500 EUR kostet der Spaß. Und Cloud-Dienste für KI muss man extra bezahlen. Eine klare Sache: Sony will herausfinden, was wir bereit sind für Roboter auszugeben.

Niedlich – aber teuer

Andere Roboter wie die von Honda sind ebenfalls mit KI ausgestattet. Die Roboter können auf menschliche Emotionen reagieren – und versuchen, auch Emotionen zu wecken. Das ist in Japan deutlich stärker akzeptiert als bei uns. Für mich schwer vorstellbar, solche Maschinen in der Wohnung zu halten. Der niedliche Hund Aibo soll uns wohl vom Gegenteil überzeugen.

 




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