Windows zeigt von Haus aus keine Dateiendungen an. Wer auf einen Blick wissen will, welche Dateitypen er vor sich hat, sollte wissen: Auf Wunsch kann Windows durchaus auch Dateiendungen anzeigen. Das ist vor allem für erfahrenere User oft sehr praktisch.

Um Dateiendungen unter Windows angezeigt zu bekommen, ist zunächst eine Änderung in den Ansichtseinstellungen nötig. Dazu den Datei-Explorer über das Ordner-Symbol unten in der Taskleiste anklicken. Alle Dateien, die in einem Ordner zu sehen sind, werden hier nur mit dem festgelegten Dateinamen angezeigt.

Einfache Text- und Bilddateien lassen sich noch recht schnell unterscheiden. Geht es allerdings um spezielle Dateitypen wie .pdf, .xls, .docx oder .png, hilft die Dateiendung, einen besseren Überblick zu bekommen. Hier nun auf den Reiter Ansicht wechseln und rechts einen Haken bei Dateinamenerweiterung setzen.

Dateiendungen können vor Trojanern schützen

Neben der besseren Übersicht hat das Anzeigen der Dateiendungen noch einen weiteren Nutzen. So lassen sich etwa auf einen Blick Dateien identifizieren, die sich lediglich als eine harmlose Datei ausgeben.

Besonders Trojaner oder andere Malware, die über Spam-Mails verschickt werden, haben oft eine falsche Dateierweiterung im eigentlichen Namen, um zu verbergen, dass es sich eigentlich um ein Programm oder eine .exe-Datei handelt.