Mit 15 GB bietet Google zunächst kostenlosen Cloud-Speicher – doch das ist längst nicht mehr so üppig wie früher. Seit 2021 teilen sich nämlich Gmail, Google Drive und Google Fotos diesen Speicher. Lagern dort viele Fotos, Videos und E-Mail-Anhänge, ist der Platz schnell erschöpft. Die gute Nachricht: Google One macht’s möglich, den Speicher deutlich aufzustocken.
Google One: Die aktuellen Speicher-Pakete
Google hat seine Speicher-Angebote unter der Marke „Google One“ gebündelt und die Preise mehrfach angepasst. Stand Februar 2026 sehen die Optionen so aus:
- 100 GB für 1,99 Euro monatlich – ideal für normale Nutzer mit ein paar tausend Fotos
- 200 GB für 2,99 Euro monatlich – der Bestseller für Familien
- 2 TB für 9,99 Euro monatlich – perfekt für Power-User und kleine Unternehmen
- 5 TB für 24,99 Euro monatlich – für echte Datenhoarder
- 10 TB für 49,99 Euro monatlich
- 20 TB für 99,99 Euro monatlich
- 30 TB für 149,99 Euro monatlich – das Maximum für Privatnutzer
Besonders praktisch: Ab dem 200 GB-Paket könnt ihr den Speicher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen. Jeder behält dabei seine eigenen Dateien – ihr teilt nur das Speicher-Kontingent.
So stockt ihr euren Google-Speicher auf
Den Speicher erweitern geht heute noch einfacher als früher. Öffnet die Google Drive-Webseite und schaut links unten auf die Speicher-Anzeige. Dort seht ihr, wie viel Platz noch frei ist. Klickt auf „Speicher kaufen“ oder geht direkt zu one.google.com.
Alternativ öffnet ihr das Hamburger-Menü (die drei Striche oben links) in Google Drive und wählt „Mehr Speicherplatz kaufen“.
Zusätzliche Google One-Benefits
Google One ist mehr als nur Speicher. Je nach Paket gibt’s diese Extras:
- Erweiterte Foto-Features: Magischer Radierer, Porträtlicht und andere KI-Tools in Google Fotos
- VPN-Zugang: Sicheres Surfen auf allen Geräten (ab 2 TB-Paket)
- Dark Web Monitoring: Google warnt euch, falls eure Daten im Darknet auftauchen
- Premium-Support: Direkter Draht zu Google-Experten bei Problemen
- Google Workspace-Features: Längere Meet-Videokonferenzen und andere Business-Tools
Speicher clever nutzen und sparen
Bevor ihr upgradet, schaut nach Datenmüll. Google bietet dafür praktische Tools:
- Geht zu one.google.com/storage und lasst euch die größten Speicherfresser anzeigen
- Löscht alte Gmail-Nachrichten mit großen Anhängen
- Räumt den Papierkorb in Drive, Fotos und Gmail auf – der zählt nämlich mit
- Nutzt die „Speicher sparen“-Option in Google Fotos für ältere Bilder
Besonders Gmail ist oft ein versteckter Speicherfresser. E-Mails von vor fünf Jahren mit Office-Anhängen blockieren unnötig Platz. Die Suche „has:attachment larger:10M“ zeigt euch alle Mails mit Anhängen über 10 MB.
Alternativen im Blick behalten
Google One ist praktisch, aber nicht alternativlos. Microsoft 365 bietet 1 TB OneDrive-Speicher plus Office-Programme für ähnliche Preise. iCloud+ von Apple kostet für 2 TB ebenfalls 9,99 Euro. Reine Speicher-Dienste wie Dropbox oder pCloud sind teilweise günstiger, bieten aber weniger Integration.
Für die meisten Nutzer im Google-Ökosystem ist Google One aber die logische Wahl – vor allem wenn ihr Android-Geräte und Gmail intensiv nutzt.
Fazit: Mehr Platz muss nicht teuer sein
Für unter zwei Euro monatlich bekommt ihr sechsmal mehr Speicher als im kostenlosen Paket. Das 200 GB-Paket für 2,99 Euro deckt die Bedürfnisse der meisten Familien ab. Wer beruflich viel mit Daten arbeitet, findet in den größeren Paketen gute Alternativen zu teuren Business-Lösungen.
Der Upgrade-Prozess ist in wenigen Klicks erledigt, und der zusätzliche Speicher steht sofort zur Verfügung. Bei Bedarf könnt ihr jederzeit wieder downgraden – eure Daten bleiben erhalten, solange sie in das kleinere Kontingent passen.
Zuletzt aktualisiert am 10.03.2026

