Das Tracking auf Webseiten ist mehr und mehr ein Problem: Für den Betreiber nahezu unverzichtbares Hilfsmittel, um die Webseite betreiben, finanzieren und kontrollieren zu können. Für Sie als Betroffenen nervige Datenkrake und damit nicht gerne gesehen. Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit, und mit dem kostenlosen Tool Ghostery können Sie die Kontrolle selber in die Hand nehmen.

Nach der Installation aus dem Microsoft Store meldet sich Ghostery durch eine kleine Meldung oben rechts neben der Adresszeile Ihres Browsers. Einmalig müssen Sie zustimmen, dass das Tool aktiviert werden darf.

Jede Seite, die Sie aufrufen, wird jetzt automatisch vorher untersucht und die Elemente die Ghostery für unnötig hält, werden automatisch ausgeblendet. Am kleinen Geist-Symbol rechts neben der Adresszeile des Browsers können Sie immer die Zahl der ausgeblendeten Tracker und Werbemedien sehen.

Ein Klick darauf öffnet die Details:

Sie sehen die Zahl der blockierten Tracker und können mit einem Klick entscheiden, diese dann doch zuzulassen. Das ist immer eine Gewissensentscheidung: „Normale“ Tracker (Wenn es denn sowas überhaupt gibt), die die Webseitenanalyse im Hinblick auf Besucher, Geographie etc. regeln, sind sicherlich unkritisch. Diese finden Sie unter Website Analytics. Unbekannte Tracker, vor allem die unter Werbung zu findenden, sollten Sie deaktiviert lassen.

Durch einen Klick auf Detailansicht können Sie weitere Informationen anzeigen lassen. Das rote Kreuz neben einem Tracker zeigt an, dass dieser Webseitenübergreifend gebockt wird. Wenn Sie das wider Erwartung nicht wollen, dann klicken Sie in das rote Kreuz und lassen Sie ihn zu.