Auf einem PC sammeln sich über Jahre, ja sogar Jahrzehnte Programme an, die Sie dringend brauchen. Viele davon werden irgendwann nicht mehr weiterentwickelt und stehen so einem Wechsel der Betriebssystemversion entgegen. Auch bei dem Wechsel auf einen anderen Rechner, den Sie frisch aufsetzen, kann es sinnvoll sein, den alten Rechner noch zur Verfügung zu haben. Die einfache Lösung, bei der Sie die alte Hardware nicht mehr behalten müssen: Überführen Sie Ihr altes Windows in eine virtuelle Maschine.

Damit können Sie den alten Rechner wie ein Programm auf einem anderen PC starten und Programme und Daten weiterverwenden. Einen Unterschied merken Sie – einen entsprechend leistungsfähigen PC vorausgesetzt – eher nicht.

Ein kostenloses Tool dafür ist der VCenter Converter von VMWare. Folgen Sie nach Installation einfach den Anweisungen des Programms und wandeln Sie Ihren alten Rechner in eine virtuelle Maschine um. Diese können Sie dann mit dem ebenfalls kostenlosen VMPlayer auf Ihrem Windows 10 PC ausführen und damit auf alle Programme und Daten weiterhin zugreifen.

Wichtig dabei: Alle Änderungen, die Sie auf der virtuellen Maschine vornehmen, haben natürlich keinerlei Auswirkungen auf Ihren neuen PC: Die virtuell Maschine läuft in einer Sandbox, einem komplett abgeschotteten System, das keine Verbindung nach außen hat. Sie sollten also Datensicherungen auf USB-Sticks machen, um geänderte Dateien auch auf dem normalen PC zur Verfügung zu haben.