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E-Mails sind nicht nur Kommunikationsmittel, sondern haben manchmal auch eine taktische Komponente. Kommt eine E-Mail zu früh beim Empfänger an, dann kann aus ihr eine Diskussion entstehen. Die verkompliziert den Termin vielleicht eher. Da macht es Sinn, die Mail zu einem bestimmten Zeitpunkt zu versenden. Allerdings müssen Sie dann auch daran denken. Es sei denn, Sie nutzen den verzögerten Versand von Outlook.

Legen Sie eine neue E-Mail an und fügen Sie Ihre Inhalte ein. Klicken Sie dann auf Optionen > Übermittlung verzögern. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie verschiedene Einstellungen für die E-Mail festlegen können. Unten in diesem Fenster finden Sie die Option Übermittlung verzögern bis. Dort können Sie einstellen, zu welchem Zeitpunkt die E-Mail dann versendet werden soll.

Dabei sollten Sie allerdings Folgendes beachten: Das funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen zuverlässig! Ideal ist es, wenn Sie über einen Exchange-Server Ihre E-Mail-Kommunikation erledigen, dazu gehört unter anderem auch Office 365. Der verzögerte Versand wird dann auf dem Server ausgelöst und ist damit komplett unabhängig von Ihrem PC. Anders ist es, wenn Sie noch mit einem POP3-Postfach Mails verschicken. In diesem Fall ist der E-Mail-Server nichts anderes als ein Zusteller ohne eigene Intelligenz. Der verzögerte Versand funktioniert dann nur, wenn Ihr PC eingeschaltet ist.

Darum: Probieren Sie den verzögerten Versand mit Ihrem Gerät und Ihrem Postfach einmal testweise aus, bevor Sie sich bei einer „echten“ E-Mail darauf verlassen!