Windows ist nicht sehr einfallsreich, wenn es um die Vergabe von Namen für einen Datenträger geht. Das Verfahren stammt noch aus der MS-DOS-Zeit. Da mussten Sie noch mit Tastatur und Eingabeaufforderung arbeiten. Und das führte unter anderem dazu, dass die Laufwerksbezeichnungen möglichst kurz sein sollten. Ein Buchstabe war optimal, und so wird die Systemfestplatte immer noch C genannt. Das erste Diskettenlaufwerk war A, das zweite B, und so weiter. Windows 10 hat dies aus Kompatibilitätsgründen beibehalten. Ist nun ein bestimmter Laufwerksbuchstabe nicht vorhanden, wird von einem Programm aber gebraucht, dann können Sie hier trotzdem manuell eingreifen.

Das Festplattendienstprogramm (Disk Management Tool) von Windows können Sie aufrufen, indem Sie in der Suchleiste Festplatte eingeben und auf den Eintrag klicken.

Windows zeigt Ihnen nu alle Festplatten im System und alle Partitionen darauf. Um einen Lauwerksbuchstaben zu ändern, klicken Sie zuerst mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk in der Liste. Nun wählen Sie Laufwerkbuchstaben und -pfade ändern.

Sie sehen jetzt die aktuelle Zuweisung eines Laufwerkbuchstabens an die Festplatte. Klicken Sie auf Ändern und wählen Sie in der Drop-Down-Liste den gewünschten Buchstaben aus. Wenn Sie ein Programm von der Festplatte starten müssen, können Sie alternativ In folgendem leeren NTFS-Ordner bereitstellen auswählen. Die Festplatte wird dann an diesen Ordner gehängt und ist unter dem eingegebenen Pfad zu erreichen.