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Die SPAM-Behandlung auf dem eigenen PC ist hilfreich, weil Sie Ihnen eine Menge an Kontrolle gibt. Die Mail-Anbieter selbst plagt aber eine ganz anderes Problem: SPAM kommt ja irgendwo her. Meist von verseuchten Rechnern, die Zehntausende E-Mails in einem Rutsch verschicken. Ist das der Fall, dann wird ein Mailserver schnell gesperrt. Auch wenn nicht nur der Spammer, sondern auch normale Anwender ihn nutzt.

Die Folge: Mails dieses Servers werden einfach blockiert, bevor sie überhaupt in Ihr Postfach gelangen. Der Briefträger bekommt die Werbung gar nicht zur Zustellung. Stattdessen wird sie bereits im Verteilzentrum weggeworfen.

Das hat Auswirkungen in zwei Richtungen: Sie erhalten bestimmte E-Mails nicht mehr. Vermeintlich im Recht beschweren Sie sich dann beim Absender. Der aber kann das nicht nachvollziehen. Im besten Fall bekommt er eine Fehlermeldung, oft aber gar keine Information. Ein schon länger existierendes Problem beispielsweise besteht zwischen Microsofts Outlook und T-Online. Outlook erkennt Mailserver von T-Online als SPAM-Schleudern und blockiert diese. Die betroffenen Anwender wundern sich über ausbleibende E-Mails. Beide Unternehmen allerdings lassen relativ wenig Motivation erkennen, das Problem zu lösen. Der Leidtragende ist einmal mehr der Anwender.<

Gerade beim automatisierten E-Mail-Versand erkennen die versendenden Systeme, dass wiederholte Fehler auftreten. Nach einer gewissen Zeit entfernen sie die betroffenen E-Mail-Adressen automatisch. Wenn die Blockade des Mailservers dann irgendwann aufgehoben ist, sind Sie automatisch aus dem Verteiler rausgefallen.

Wir versuchen Ihnen immer gleich die Lösungen mitzuliefern. In diesem Fall aber haben Sie als Empfänger leider keine Einflussmöglichkeit.

Immerhin eine Möglichkeit zur Identifikation des Problems können wir Ihnen bieten: Es gibt verschiedene Anbieter von SPAM-Blockierungs-Listen, einer davon ist SPAMHaus.org. Dort können Sie den Namen oder die IP Ihres Mailservers eingeben. Sie bekommen dann die Information, ob dieser gesperrt ist. Ist das der Fall, dann können Sie über das Meldeformular einen Antrag auf Entsperren stellen. Ob und wann eine Reaktion darauf erfolgt, ist vollkommen ungewiss.