Der Editor ist das Schmuddelkind der internen Programme von Windows 10. Vor allem deshalb, weil er der Erfahrung nach eigentlich nicht wirklich etwas kann. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: Versteckt über die letzten Updates hinweg hat Microsoft einige Funktionen hinzugefügt, die ihn zum genialen Helfer für kurze Notizen machen.

Bisher konnte der Editor den Text nur in der Standardgröße und -Ansicht darstellen. Wenn Sie nach Ihrem Windows-Update unten rechts in das Programmfenster schauen, dann finden Sie plötzlich einen Zoomregler, wie andere Windows-Programme ihn auch haben. Damit können Sie die Größe des Textes auf Ihre Bedürfnisse anpassen.

Auch hilfreich: Markieren Sie ein Wort oder eine Passage und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste darauf und auf Suche mit Bing. Im Handumdrehen haben Sie ohne weiteren Aufwand die Suchergebnisse zum entsprechenden Begriff parat und könnne damit weitere Informationen abrufen.

Nervt es Sie, wenn Sie das Programmfenster des Editors kleiner machen, der Text dann aber rechts aus dem Bildschirm hinausläuft und nicht mehr sichtbar ist? Das lässt sich leicht vermeiden: Klicken Sie auf Format > Zeilenumbruch. Damit passen Sie die Darstellung automatisch auf die Fensterbreite an. Das ändert nicht die tatsächliche Position der Zeilenumbrüche: Der Text wird immer noch so gedruckt, wie Sie ihn eingegeben haben. Einzig die Dastellung auf dem Bildschirm sieht ander aus.