Remote Work ist längst Standard geworden, und damit hat sich auch die Art, wie wir zusammen Ideen entwickeln, grundlegend verändert. Das klassische Brainstorming mit Post-its an der Bürowand gehört meist der Vergangenheit an. Digitale Whiteboards sind zur neuen Realität geworden – und Mural gehört dabei zu den ausgereiftesten Lösungen auf dem Markt.
Warum digitale Collaboration-Tools unverzichtbar geworden sind
Die Pandemie hat einen Wandel beschleunigt, der ohnehin stattgefunden hätte. Heute arbeiten Teams häufig hybrid oder vollständig remote. Videokonferenzen reichen für kreative Prozesse aber nicht aus – sie können die physische Interaktion mit Objekten, das spontane Verschieben von Ideen und die visuelle Strukturierung von Gedanken nicht ersetzen.
Genau hier setzen Tools wie Mural an. Sie schaffen einen virtuellen Raum, der dem analogen Brainstorming erstaunlich nahe kommt. Ihr könnt gemeinsam in Echtzeit arbeiten, Ideen visualisieren und strukturieren – und dabei sogar über die Möglichkeiten analoger Methoden hinausgehen.
Mural in der Praxis: So startet ihr durch
Der Einstieg in Mural ist denkbar einfach. Legt euch ein kostenloses Konto auf Mural an – das reicht für kleinere Teams völlig aus. Nach der Anmeldung könnt ihr direkt loslegen. Wählt aus den vorgefertigten Templates das passende für euer Vorhaben aus, etwa „Brainstorm ideas with your team“.
Der erste Schritt ist immer die Gestaltung eures Arbeitsbereichs. Stellt euch das wie ein riesiges, virtuelles Whiteboard vor – oder besser noch: wie eine unendlich große Metaplanwand. Je nach Anwendungsfall könnt ihr Raster einblenden, Grafiken einbinden, Bereiche farblich strukturieren oder Zeitstrahlen anlegen.
Die Flexibilität ist dabei beeindruckend: Ihr könnt von einfachen Brainstorming-Sessions über komplexe Projektplanungen bis hin zu Design-Thinking-Workshops praktisch alles abbilden.
Zusammenarbeit in Echtzeit: So funktioniert’s
Sobald euer Board vorbereitet ist, könnt ihr andere zur Zusammenarbeit einladen. Teilt einfach den Link zu eurem virtuellen Board oder nutzt die integrierten Kommunikationsfunktionen von Mural. Das Schöne daran: Alle Teilnehmer sehen live, was passiert. Wenn jemand eine Idee als digitalen Zettel anlegt, seht ihr sie in Echtzeit über den Bildschirm „fliegen“ – inklusive Namenskürzel, damit klar ist, wer was beigesteuert hat.
Diese Echtzeit-Synchronisation funktioniert mittlerweile reibungslos. Mural hat seine Infrastruktur in den letzten Jahren massiv ausgebaut und kann auch größere Teams problemlos handhaben.
Neue Features und Entwicklungen 2025/2026
Mural hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Besonders bemerkenswert sind die KI-gestützten Features, die 2025 eingeführt wurden. Die „Smart Synthesis“-Funktion kann eure Brainstorming-Ergebnisse automatisch clustern und thematisch sortieren – ein echter Zeitsparer bei umfangreichen Sessions.
Neu ist auch die Integration von Video-Calls direkt ins Board. Ihr müsst nicht mehr zwischen Zoom oder Teams und Mural hin- und herwechseln, sondern könnt alles in einer Oberfläche abwickeln.
Die mobile App hat ebenfalls deutlich an Funktionalität gewonnen. Spontane Ideen lassen sich jetzt auch unterwegs problemlos zum Board hinzufügen – mit verbesserter Touch-Bedienung und Offline-Synchronisation.
Preisgestaltung: Was kostet der Spaß?
Die kostenlose Version reicht für kleinere Teams aus, hat aber Limitierungen bei der Anzahl der Boards und Teilnehmer. Die Bezahl-Varianten starten bei etwa 12 Euro pro Nutzer und Monat. Für Unternehmen gibt es Enterprise-Lösungen mit erweiterten Admin-Funktionen und Single-Sign-On.
Alternativen im Überblick
Mural steht nicht allein da. Miro ist der größte Konkurrent und in manchen Bereichen sogar noch ausgereifter. Auch Microsoft Whiteboard, FigJam von Figma oder das deutsche Tool Conceptboard bieten ähnliche Funktionen. Die Wahl hängt oft von euren spezifischen Anforderungen und der bereits vorhandenen Tool-Landschaft ab.
Fazit: Digitales Brainstorming wird erwachsen
Tools wie Mural haben das digitale Brainstorming salonfähig gemacht. Sie sind längst über den Status „Notlösung für Remote-Teams“ hinausgewachsen und bieten teilweise sogar Vorteile gegenüber analogen Methoden. Die Möglichkeit, Sessions aufzuzeichnen, verschiedene Versionen zu vergleichen oder nachträglich zu bearbeiten, ist analog schlicht nicht möglich.
Wer regelmäßig in Teams kreativ arbeitet, sollte Mural definitiv ausprobieren. Die Lernkurve ist flach, der Nutzen aber erheblich.
Zuletzt aktualisiert am 27.02.2026


