So schön bunt und grafisch wie macOS ist, dahinter liegt ein Unix-Derivat, das Linux sehr ähnlich ist. Das hat für die Anwender, die einen Unix-Hintergrund haben, einen großen Vorteil: Sie können eine Vielzahl von Einstellungen deutlich schneller und detaillierter beeinflussen, als das über die Systemdialoge von macOS geht. Dazu können Sie das Terminalfenster nutzen.

Das Terminalfenster ist nichts anderes als eine Eingabeaufforderung, wie sie Windows ebenfalls bietet. Dieses können Sie über Spotlight aufrufen, indem Sie Terminal eingeben. Oft ist es aber so, dass Sie in einem bestimmten Ordner Dateiaktionen durchführen wollen: Das Ändern von Berechtigungen auf Dateien und Ordner sind ein Beispiel dafür.

Statt nun manuell über das Terminal zu diesem Ordner zu navigieren, dann öffnen Sie den Finder, navigieren Sie zu dem Ordner und klicken sie dann mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie Dienste > Neues Terminal beim Ordner.

Wenn Sie mit mehreren Ordnern arbeiten müssen und für diese mit dem Terminal Aktionen durchführen müssen, dann wählen Sie stattdessen Neues Terminal-Tab beim Ordner. Damit wird in dem aktuellen Terminalfenster ein Tab, vergleichbar zum Browser, angelegt. Zwischen den einzelnen Fenstern können Sie dann durch Klicken auf die entsprechenden Registerkarten klicken.