“Entschlacken” war einer der Kernbegriffe, wenn es um die Veränderungen bei Windows 11 ging.  Das betrifft unter anderem auch den Windows Explorer. Nicht alles ist hier selbsterklärend! Die Änderungen im Überblick.

Suchen Sie die Registerkarten, die der Explorer – wie die meisten anderen Apps – bisher zur Unterteilung seiner Funktionen hatte? Die Mühe ist vergebens: der Windows 11-Explorer hat viele Funktionen aus dem Hauptfenster in diverse Kontextmenüs verschoben. Die Registerkarten sind dem zum Opfer gefallen. Auch die Beschriftungen der Funktionen in der Symbolleiste sind weggefallen. Die Symbole für Ausscheiden, Kopieren, Einfügen, Umbenennen, Teilen und Löschen sind unbeschriftet, aber erkennbar. Wenn Sie sich unsicher sind, dann lassen Sie den Mauszeiger einen Moment über einem Symbol schweben, dann bekommen Sie dessen Funktion angezeigt.

Viele weitere Funktionen, beispielsweise das Verbinden und Verwalten von Netzlaufwerken, finden Sie neben den Symbolen durch einen Klick auf die drei Punkte. Im Gegensatz zu den Office-Apps verändert sich die Menge der angezeigten Symbole nicht mit der Fensterbreite.

Funktionen, die sich auf einzelne Elemente (Dateien, Verknüpfungen, Ordner) finden sich mehrheitlich im Kontextmenü, das Sie mit einem Rechtsklick auf das Element erreichen. Wem das noch nicht genügt: In diesem Menü findet sich eine Option Weitere Optionen anzeigen die – Sie ahnen es – noch mehr Optionen enthält.

Was auf den ersten Blick verwirrend und kompliziert klingt, ist in der täglichen Anwendung tatsächlich oft eine Erleichterung. Je tiefer die Option sich in den Menüs befindet, desto seltener benötigen Sie sie.