Kaum jemand kann sich der Magie des Mythos Titanic vollständig entziehen. Wer der versunkenen Passagierdampfer mal am Meeresboden besuchen will, sollte die Webseite www.expeditiontitanic.com besuchen. An Bord eines virtuellen Tauchroboters, der sich wie eine Libelle mit Leuchtaugen durch die Dunkelheit der Tiefsee tastet. Irgendwann liegen sie dann vor einem, die mehr als 20.000 Tonnen gesunkenen Stahl.

So kann sich der Internet-Tiefseesurfer auf einer Art archäologischen Unterwasserkarte ein Bild von der Umgebung verschaffen, wo der Koloss seine finale Ruhestätte gefunden hat. Unwillkürlich kommt Bergungsfeeling und Schatztaucher-Atmosphäre auf. Anfassen ist allerdings nicht möglich. Stattdessen versorgt die Webseite den Besucher mit detaillierten Hintergrundinformationen und interaktiven Flash-basierten Ausflügen zum Meeresgrund.
Dazu gehört eine spannende 3D-animierte Pirsch zu dem 268-Meter-Wrack. Das lässt sich dann mithilfe einer Karte erkunden und näher unter die Lupe nehmen. Mit Bildern und Videos, nahezu in Echtzeit übertragen. Beispielsweise von den Überresten der Kajüte, wo einst der Kapitän residierte oder vom «Krähennest». Auch andere Artefakte wie ein Megaphon oder eine Schiffsirene sind deutlich zu erkennen.
Die Technikinteressierten können sich das Equipment zur digitalen Erhaltung des Schiffes ansehen. Eine Kombination aus Sonargerät, hoch auflösendem Video, 3DHD Film und akustischer Modellierung. Darüber hinaus warten überall auf der Website weitere informative Leckerbissen auf den Besucher, darunter ein 3D-Modell des legendären Schiffes und eine 360-Grad-Ansicht.
https://www.expeditiontitanic.com
