Facebook-Seite umbenennen: So geht’s 2026

von | 24.05.2014 | Social Networks

Viele Geschäfte, Vereine und Firmen betreiben im sozialen Netzwerk Facebook eine eigene Seite. Wenn sich der eigene Name ändert – sei es durch Rebranding, Firmenzusammenschlüsse oder neue Geschäftsschwerpunkte – sollte die Änderung auch im Seiten-Namen bei Facebook umgesetzt werden. Aber Vorsicht: Facebook hat seine Regeln für Seitennamen-Änderungen in den letzten Jahren deutlich verschärft.

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So ändert ihr den Namen eurer Facebook-Seite

Um den Namen einer Facebook-Seite zu ändern, für die ihr Administrator seid, meldet euch zunächst auf der Facebook-Website oder in der Facebook-App an. Wechselt dann zu eurer Facebook-Seite und klickt links im Menü auf „Seiteneinstellungen“ oder „Einstellungen und Datenschutz“.

In den Seiteneinstellungen findet ihr unter „Seiteninformationen“ den Punkt „Name“. Hier könnt ihr eine Namensänderung beantragen. Wichtig: Facebook prüft jede Namensänderung manuell und kann diese ablehnen, wenn sie gegen die Community-Standards verstößt.

Wichtige Einschränkungen bei der Umbenennung

Die frühere 200-Likes-Regel gibt es nicht mehr. Stattdessen gelten heute strengere Kriterien:

Häufigkeitsbegrenzung: Ihr könnt den Namen eurer Seite nur einmal alle 7 Tage ändern. Plant Änderungen daher sorgfältig.

Inhaltliche Beschränkungen: Der neue Name muss euer tatsächliches Unternehmen, eure Organisation oder Marke repräsentieren. Generische Begriffe, irreführende Namen oder Markenverletzungen werden abgelehnt.

Verifikation bei großen Seiten: Seiten mit vielen Followern oder öffentlichem Interesse müssen oft zusätzliche Dokumente einreichen, die den Namen belegen.

Alternative: Benutzername ändern

Neben dem Seitennamen könnt ihr auch den Benutzernamen (die URL eurer Seite) anpassen. Geht dazu in die Seiteneinstellungen und wählt „Benutzername“. Diese Änderung ist meist unkomplizierter als eine vollständige Namensänderung.

Der Benutzername erscheint in eurer Facebook-URL (facebook.com/euerBenutzername) und sollte kurz, einprägsam und zur Marke passend sein.

Was tun bei Problemen?

Falls Facebook eure Namensänderung ablehnt, erhaltet ihr eine Benachrichtigung mit der Begründung. Häufige Ablehnungsgründe:

  • Der Name ist bereits vergeben
  • Verwendung von Markenzeichen ohne Berechtigung
  • Generische Begriffe oder Beschreibungen
  • Verstoß gegen Facebooks Namensrichtlinien

Bei berechtigten Einwänden könnt ihr Einspruch einlegen und zusätzliche Dokumente wie Handelsregisterauszüge oder Markenregistrierungen einreichen.

Auswirkungen einer Namensänderung

Bedenkt: Eine Namensänderung kann sich auf eure Reichweite auswirken. Followers könnten verwirrt sein, und die Suchbarkeit eurer Seite kann temporär leiden. Informiert eure Community rechtzeitig über geplante Änderungen.

Die bisherigen Beiträge, Bewertungen und die Historie bleiben erhalten. Auch externe Verlinkungen funktionieren weiterhin, da Facebook automatisch weiterleitet.

Meta Business Suite nutzen

Seit 2023 verwaltet Facebook Seiten primär über die Meta Business Suite. Hier findet ihr unter „Einstellungen“ > „Seiteninformationen“ alle relevanten Optionen für Namensänderungen. Die Business Suite bietet auch erweiterte Analysefunktionen, um die Auswirkungen von Änderungen zu monitoren.

Profi-Tipp für Unternehmen

Größere Unternehmen sollten vor wichtigen Namensänderungen den Facebook Business Support kontaktieren. Als verifizierte Geschäftsseite oder mit einem Meta Business Manager habt ihr oft direkten Zugang zu Beratern, die bei komplexeren Umbenennungen helfen können.

Plant Namensänderungen strategisch: Am besten außerhalb von Kampagnen-Phasen und mit genug Vorlauf, um eure Community zu informieren. So minimiert ihr Verwirrung und Reichweitenverluste.

Zuletzt aktualisiert am 19.04.2026