Orte in Google Maps für später speichern

von | 13.01.2016 | Mobility

Wer gern in Google Maps-Karten stöbert, etwa zu Recherche-Zwecken, trifft dabei vielleicht auf Orte, die man später noch näher unter die Lupe nehmen will. Solche Standorte kann man im eigenen Google-Konto speichern – ähnlich wie Lesezeichen. Diese Funktion ist praktischer denn je geworden, denn Google hat das Feature über die Jahre deutlich ausgebaut.

So speichert ihr Orte in Google Maps

Um einen Ort für später in Google Maps zu speichern, geht ihr wie folgt vor:

  1. Zunächst https://maps.google.de/ öffnen.
  2. Ein Blick in die rechte obere Ecke verrät, ob ihr auch beim eigenen Google-Konto eingeloggt seid.
  3. Jetzt auf der Karte nach dem gewünschten Ort suchen – oder über das Suchfeld nach einer Adresse oder einer Firma suchen.
  4. Anschließend in der Informationsleiste auf der linken Seite auf das Stern-Symbol namens Speichern klicken.
  5. Google bietet euch jetzt verschiedene Listen an: „Favoriten“, „Möchte ich hin“, „Mit Stern markiert“ oder ihr erstellt eine neue benutzerdefinierte Liste.

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Eigene Listen erstellen und verwalten

Das Coole an der Speicherfunktion: Ihr könnt eure eigenen thematischen Listen anlegen. Zum Beispiel „Restaurants zum Testen“, „Urlaubsziele 2026“ oder „Coworking Spaces“. Diese Listen lassen sich auch mit anderen teilen – perfekt für die Reiseplanung mit Freunden oder Familie.

Um eine neue Liste zu erstellen:

  • Klickt beim Speichern auf „Neue Liste“
  • Gebt der Liste einen aussagekräftigen Namen
  • Wählt aus, ob sie öffentlich, nicht gelistet oder privat sein soll
  • Optional könnt ihr eine Beschreibung hinzufügen

Gespeicherte Orte wiederfinden

Eure gespeicherten Orte findet ihr über das Hamburger-Menü (drei Striche) links oben unter „Meine Listen“. Dort seht ihr alle eure Listen auf einen Blick. Praktisch: Die Listen synchronisieren sich automatisch zwischen allen euren Geräten – Desktop, Smartphone und Tablet.

Mobile Apps nutzen alle Funktionen

Auf dem Smartphone funktioniert das Speichern genauso intuitiv. Tippt einen Ort an, scrollt in den Informationen nach unten und tippt auf „Speichern“. Die Google Maps-App zeigt gespeicherte Orte sogar mit kleinen Symbolen direkt auf der Karte an – so verpasst ihr nichts.

KI-Features für gespeicherte Orte

Seit 2025 hat Google seine KI-Funktionen in Maps deutlich ausgebaut. Die Gemini-Integration kann euch jetzt personalisierte Empfehlungen basierend auf euren gespeicherten Orten geben. Habt ihr beispielsweise viele asiatische Restaurants gespeichert, schlägt die KI automatisch ähnliche Lokale in neuen Städten vor.

Zudem analysiert die KI eure Bewegungsmuster und kann vorhersagen, welche Art von Orten euch interessieren könnten. Diese Vorschläge erscheinen im „Für Sie“-Tab der mobilen App.

Offline-Funktionen nutzen

Praktisch für Reisen: Gespeicherte Listen funktionieren auch mit Offline-Karten. Ladet euch vor der Reise die entsprechenden Kartenbereiche herunter, dann habt ihr auch ohne Internet Zugriff auf eure gespeicherten Orte.

Integration mit anderen Google-Diensten

Eure gespeicherten Orte werden automatisch mit anderen Google-Diensten verknüpft. Google Assistant kann sie für Routenplanung nutzen, und in Google Search erhaltet ihr personalisierte Ergebnisse basierend auf euren Interessen.

Datenschutz und Kontrolle

Alle gespeicherten Daten bleiben in eurem Google-Konto und lassen sich jederzeit exportieren oder löschen. Unter myaccount.google.com könnt ihr genau kontrollieren, welche Daten Google von euch speichert und wie sie verwendet werden.

Die Speicherfunktion in Google Maps ist zu einem mächtigen Tool für die Reise- und Freizeitplanung geworden. Probiert es aus – ihr werdet überrascht sein, wie praktisch gut organisierte Ortslisten im Alltag sind.

Zuletzt aktualisiert am 10.04.2026