Microsoft spendiert jedem Nutzer mit Microsoft-Konto satte 5 Gigabyte kostenlosen OneDrive-Speicher. Das reicht locker für tausende Dokumente, Bilder und andere Dateien. Noch besser: Ihr könnt eure gespeicherten Inhalte blitzschnell mit Familie, Freunden oder Kollegen teilen. Microsoft hat die Freigabe-Funktionen in den letzten Jahren deutlich vereinfacht und ausgebaut.
So teilt ihr Dateien aus OneDrive
Der klassische Weg führt über den Browser: Ruft www.onedrive.com auf und meldet euch mit eurem Microsoft-Konto an. Klickt mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datei und wählt Teilen. Schon öffnet sich ein Dialog, in dem ihr verschiedene Optionen habt.
Ihr könnt den Freigabe-Link direkt kopieren und selbst verschicken, oder ihr gebt E-Mail-Adressen ein und lasst Microsoft die Einladung versenden. Praktisch: Ihr bestimmt dabei die Berechtigungen. Sollen die Empfänger nur schauen oder auch bearbeiten können? Mit einem Klick auf das Zahnrad-Symbol stellt ihr das ein.
Neue Sharing-Features nutzen
2025 hat Microsoft OneDrive um einige praktische Funktionen erweitert. Besonders clever: Die zeitlich begrenzte Freigabe. Ihr könnt Links erstellen, die nach einem Tag, einer Woche oder einem Monat automatisch ablaufen. Perfekt für sensible Dokumente oder temporäre Projekte.
Neu ist auch das passwortgeschützte Teilen. Beim Erstellen des Links könnt ihr ein Kennwort vergeben, das die Empfänger eingeben müssen. Das erhöht die Sicherheit erheblich, falls der Link in falsche Hände gerät.
OneDrive-App macht’s noch einfacher
Auf dem Smartphone oder Tablet geht das Teilen sogar noch flotter. Die OneDrive-App für iOS und Android hat Microsoft 2024 grundlegend überarbeitet. Tippt einfach auf die drei Punkte neben einer Datei und wählt „Teilen“. Die App schlägt euch automatisch häufige Kontakte vor und integriert sich nahtlos in WhatsApp, Telegram oder andere Messenger.
Besonders praktisch: Die neue „Quick Share“-Funktion. Damit könnt ihr mehrere Dateien markieren und mit einem Wisch an mehrere Personen gleichzeitig senden. Die App erstellt automatisch einen gemeinsamen Ordner, auf den alle Empfänger zugreifen können.
Integration in Microsoft 365
Wer Microsoft 365 nutzt, profitiert von noch tieferer Integration. Direkt aus Word, Excel oder PowerPoint heraus könnt ihr Dokumente in OneDrive speichern und freigeben. Der große Vorteil: Mehrere Personen können gleichzeitig am selben Dokument arbeiten. Änderungen werden in Echtzeit synchronisiert.
Die Kommentarfunktion wurde 2025 deutlich verbessert. Ihr könnt jetzt nicht nur Textkommentare hinterlassen, sondern auch Sprachnotizen aufnehmen oder Screenshots mit Markierungen einfügen. Das macht die Zusammenarbeit an Projekten viel effizienter.
Sicherheit im Blick behalten
Wichtig beim Teilen: Prüft regelmäßig eure aktiven Freigaben. Unter „Geteilt“ in der OneDrive-Oberfläche seht ihr alle Links, die ihr erstellt habt. Veraltete oder nicht mehr benötigte Freigaben solltet ihr löschen. Microsoft zeigt euch auch an, wie oft ein Link aufgerufen wurde – so behaltet ihr den Überblick.
Für Firmen-Accounts gibt es zusätzliche Sicherheitsfeatures. Administratoren können festlegen, dass Freigabe-Links nur an E-Mail-Adressen der eigenen Organisation gesendet werden dürfen. Auch Data Loss Prevention (DLP) hilft dabei, sensible Inhalte zu schützen.
Alternativen zu OneDrive
OneDrive ist nicht die einzige Option. Google Drive bietet 15 GB kostenlosen Speicher und ähnlich einfache Teilen-Funktionen. Dropbox punktet mit besonders benutzerfreundlichen Apps. Für datenschutzbewusste Nutzer sind deutsche Anbieter wie Strato HiDrive oder die Telekom Cloud interessant.
Doch OneDrive hat einen entscheidenden Vorteil: Die nahtlose Integration in Windows und Microsoft 365. Wer ohnehin im Microsoft-Ökosystem arbeitet, fährt mit OneDrive meist am besten. Die 5 GB Gratisspeicher reichen für den Anfang völlig aus. Bei Bedarf könnt ihr später auf Microsoft 365 upgraden und bekommt dann 1 TB OneDrive-Speicher plus alle Office-Apps.
Zuletzt aktualisiert am 09.04.2026

