Dropbox-Passwort ändern und Account optimal absichern

von | 28.06.2016 | Tipps

Cloud-Speicher sind praktisch, aber auch ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Mit den richtigen Login-Daten können Angreifer von überall auf eure kompletten Dateien zugreifen. Deshalb ist es wichtig, euer Dropbox-Passwort regelmäßig zu ändern und dabei auf starke Sicherheitsmaßnahmen zu setzen.

Dropbox-Passwort ändern: So geht’s

Dropbox macht es euch leicht, euer Passwort zu aktualisieren. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Ruft zunächst die Seite https://www.dropbox.com/account#security auf.
  2. Meldet euch mit eurer E-Mail-Adresse und dem aktuellen Passwort an, falls ihr noch nicht eingeloggt seid.
  3. Im Bereich Sicherheit klickt ihr links auf Passwort ändern.
  4. Gebt euer altes Passwort sowie das gewünschte neue Passwort ein.
  5. Bestätigt die Änderung durch Klick auf Speichern.

Tipp: Die Passwort-Stärke-Anzeige hilft euch dabei, ein sicheres Passwort zu wählen. Je mehr Punkte grün werden, desto stärker ist euer Passwort.

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Moderne Sicherheitsfeatures nutzen

Ein starkes Passwort allein reicht heute nicht mehr aus. Dropbox bietet mittlerweile erweiterte Sicherheitsoptionen:

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Aktiviert unbedingt die 2FA in den Sicherheitseinstellungen. Damit benötigt ihr neben eurem Passwort einen zusätzlichen Code aus einer Authenticator-App oder per SMS. Selbst wenn euer Passwort kompromittiert wird, haben Angreifer keinen Zugang.

App-Passwörter: Für Drittanbieter-Apps könnt ihr separate App-Passwörter erstellen, anstatt euer Hauptpasswort zu verwenden. Diese lassen sich jederzeit einzeln widerrufen.

Geräte-Verwaltung: Überprüft regelmäßig unter „Verknüpfte Geräte“, welche Geräte Zugang zu eurem Dropbox-Account haben. Unbekannte oder alte Geräte solltet ihr sofort entfernen.

Was macht ein starkes Passwort aus?

Ein wirklich sicheres Passwort sollte mindestens 12 Zeichen haben und verschiedene Zeichentypen kombinieren:

  • Groß- und Kleinbuchstaben
  • Zahlen und Sonderzeichen
  • Keine Wörterbuch-Begriffe oder persönliche Informationen
  • Für jeden Account ein eigenes, einzigartiges Passwort

Passwort-Manager wie 1Password, Bitwarden oder der integrierte Manager in eurem Browser können dabei helfen, starke und einzigartige Passwörter zu generieren und zu verwalten.

Warnzeichen für kompromittierte Accounts

Achtet auf diese Anzeichen, die auf einen gehackten Account hindeuten könnten:

  • Dateien, die ihr nicht erstellt habt
  • Änderungen an bestehenden Dokumenten
  • Neue geteilte Ordner oder Links
  • Login-Benachrichtigungen von unbekannten Standorten
  • Ungewöhnliche Aktivitäten im Account-Verlauf

Falls ihr solche Anzeichen bemerkt, ändert sofort euer Passwort und überprüft alle Sicherheitseinstellungen.

Präventive Maßnahmen

Neben regelmäßigen Passwort-Updates gibt es weitere Schritte für besseren Schutz:

Regelmäßige Überprüfung: Schaut monatlich in eure Dropbox-Aktivitätslogs und überprüft, ob alle Zugriffe berechtigt waren.

Sensible Daten verschlüsseln: Besonders wichtige Dokumente solltet ihr zusätzlich verschlüsseln, bevor sie in die Cloud wandern.

Backup-Strategie: Verlasst euch nicht nur auf einen Cloud-Anbieter. Die 3-2-1-Regel besagt: 3 Kopien eurer wichtigsten Daten, auf 2 verschiedenen Medientypen, mit 1 Kopie an einem anderen Standort.

Moderne Alternativen

Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf passwortlose Authentifizierung mit Passkeys oder biometrischen Verfahren. Diese sind nicht nur sicherer, sondern auch benutzerfreundlicher. Prüft, ob euer Dropbox-Plan solche Features unterstützt.

Ein proaktiver Umgang mit der Account-Sicherheit schützt nicht nur eure eigenen Daten, sondern auch die von Personen, mit denen ihr Dateien teilt. Nehmt euch regelmäßig Zeit für Sicherheits-Checks – es lohnt sich.

Zuletzt aktualisiert am 08.04.2026