Gefundenes Bild schnell teilen

von | 27.12.2016 | Social Networks

Mit Google findet man nicht nur Webseiten, sondern auch Bilder. Hat man eine besonders tolle Grafik gefunden, lässt sie sich schnell auf verschiedenen Plattformen teilen – allerdings hat sich der Prozess seit den Anfangszeiten deutlich verändert.

Die Evolution des Bilderteils

Früher war das Teilen von Google-Bildern deutlich einfacher. Google hatte eine integrierte Share-Funktion direkt in der Bildersuche eingebaut. Diese Zeiten sind jedoch vorbei. Google hat diese Funktion 2019 entfernt, hauptsächlich aus urheberrechtlichen Gründen und um Website-Betreiber besser zu schützen.

Moderne Wege zum Bilderteilen

Heute funktioniert das Teilen von gefundenen Bildern anders – und das ist auch gut so. Der neue Ansatz berücksichtigt besser die Rechte der Urheber und Website-Betreiber.

Methode 1: Screenshot und Upload
Der direkteste Weg ist ein Screenshot des gewünschten Bildes. Allerdings solltet ihr dabei unbedingt auf die Bildrechte achten. Nicht jedes Bild, das Google findet, darf einfach so weiterverwendet werden.

Methode 2: Link zur Quelle teilen
Besser ist es, den Link zur ursprünglichen Website zu teilen, auf der das Bild zu finden ist. Das geht so:
1. Unter images.google.de nach dem gewünschten Bild suchen
2. Auf das Bild klicken
3. „Besuchen“ anklicken, um zur Originalquelle zu gelangen
4. Die URL der Quellseite kopieren und diese teilen

Dieser Ansatz respektiert die Urheberrechte und bringt Traffic zur ursprünglichen Website.

Methode 3: Browser-Share-Funktion nutzen
Moderne Browser wie Chrome, Safari oder Firefox haben eigene Teilen-Funktionen:
1. Auf der Google-Bildersuche das gewünschte Bild aufrufen
2. In der Adressleiste auf das Teilen-Symbol klicken (meist drei Punkte oder ein Pfeil)
3. Plattform auswählen und Text eingeben

Rechtliche Aspekte beim Bilderteilen

Das Teilen von Bildern ist rechtlich komplexer geworden. Die DSGVO und verschärfte Urheberrechtsgesetze machen deutlich: Nicht jedes gefundene Bild darf einfach weiterverwendet werden.

Creative Commons nutzen
Eine sichere Alternative sind Creative Commons-Bilder. Google bietet in den erweiterten Suchoptionen die Möglichkeit, gezielt nach Bildern mit entsprechenden Lizenzen zu suchen:
1. In der Google-Bildersuche auf „Tools“ klicken
2. „Nutzungsrechte“ auswählen
3. „Creative Commons-Lizenzen“ wählen

Alternative Plattformen für das Bilderteilen

Pinterest-Integration
Pinterest hat sich als DIE Plattform für das Teilen visueller Inhalte etabliert. Die Browser-Erweiterung von Pinterest macht das Sammeln und Teilen von Bildern zum Kinderspiel.

Instagram Stories und Posts
Für Instagram könnt ihr Screenshots in Stories verwenden (mit Quellenangabe) oder über die „Link in Bio“-Funktion auf interessante Bildquellen verweisen.

Social Media Tools
Tools wie Buffer, Hootsuite oder Later bieten erweiterte Funktionen für das geplante Teilen von visuellen Inhalten across verschiedener Plattformen.

Mobile vs. Desktop

Auf Smartphones ist das Teilen noch einfacher geworden:
– Android: Über die native „Teilen“-Funktion des Systems
– iOS: Über das Share Sheet von Apple
– Browser-Apps: Meist über das Drei-Punkte-Menü

Profi-Tipps für besseres Bilderteilen

Reverse Image Search nutzen
Bevor ihr ein Bild teilt, checkt mit der umgekehrten Bildersuche, woher es ursprünglich stammt. Das hilft bei der korrekten Quellenangabe.

Bildqualität beachten
Achtet auf ausreichende Auflösung. Pixelige Bilder kommen in sozialen Medien schlecht an.

Hashtags strategisch einsetzen
Nutzt relevante Hashtags, um die Reichweite eurer geteilten Bilder zu erhöhen.

Timing ist alles
Teilt Bilder zu Zeiten, wenn eure Zielgruppe aktiv ist. Analytics-Tools der verschiedenen Plattformen zeigen euch die optimalen Posting-Zeiten.

Fazit

Obwohl Google die direkte Teilen-Funktion entfernt hat, gibt es heute bessere und rechtlich sicherere Wege, interessante Bilder zu teilen. Der Fokus liegt dabei auf dem Respekt vor Urheberrechten und der Wertschätzung der ursprünglichen Ersteller. Mit den richtigen Tools und etwas Bewusstsein für rechtliche Aspekte steht dem erfolgreichen Teilen visueller Inhalte nichts im Wege.

Zuletzt aktualisiert am 04.04.2026