
Zwar müssen – noch – Menschen aus Fleisch und Blut die Kamerabilder sichten und im Einzelfall entscheiden, ob es nun ein Strafmandat gibt oder nicht. Aber auch das ist sicher nur am Anfang so. Ich bin sicher: Wenn sich diese neue Methode der „Überwachung des ruhenden Verkehrs“ bewährt, entstehen schnell in vielen Städten und Kommunen Begehrlichkeiten. Denn ohne Personalaufwand das Stadtsäckel füllen – ist das nicht traumhaft? Irgendwelche Bedenken wegen Datenschutz oder dergleichen? Ihwo. Muss man doch nicht haben. Zur Not argumentiert man einfach, dass sich so Terroristen aufspüren lassen. Könnte ja sein, dass mal einer in der Straße parkt.
