Amazon Fire Tablets 2026: Günstige iPad-Alternative mit Alexa

von | 25.09.2013 | Tipps

Amazon hat sich längst vom reinen Onlineversender zum Hardware-Giganten entwickelt. Während die Fire-Tablets in Deutschland noch immer ein Nischenprodkt sind, dominieren sie in den USA den Markt der günstigen Tablets. Die aktuellen Amazon Fire Tablets starten bereits ab 99 Euro und machen damit selbst iPads ernsthafte Konkurrenz.

Die Fire-Tablet-Serie hat sich seit ihrer Einführung massiv weiterentwickelt. Die neuesten Fire HD 10 Plus Modelle bieten eine beeindruckende Performance und Displays mit bis zu 2000 x 1200 Pixel Auflösung. Damit spielen sie technisch in einer Liga mit deutlich teureren Geräten. Besonders das Fire Max 11 zeigt, dass Amazon auch im Premium-Segment mitspielen will.

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Als Betriebssystem kommt mittlerweile Fire OS 8 zum Einsatz, das auf Android 11 basiert, aber stark an Amazons Ökosystem angepasst ist. Hier liegt nach wie vor Fluch und Segen zugleich: Die Integration in Amazon Prime, Kindle, Alexa und den Amazon-Shop funktioniert nahtlos. Wer jedoch Google-Services erwartet, wird enttäuscht. Der Google Play Store fehlt komplett – stattdessen gibt es nur den Amazon Appstore mit deutlich weniger Apps.

Die Preisgestaltung bleibt Amazons große Stärke. Während Apple für ein iPad mindestens 429 Euro verlangt, bekommt ihr ein Fire HD 10 bereits ab 149 Euro. Das Fire 7 kostet sogar nur 99 Euro und eignet sich perfekt als Zweitgerät oder für Kinder. Amazon subventioniert die Hardware durch die Werbeanzeigen auf dem Sperrbildschirm – gegen 15 Euro Aufpreis könnt ihr diese aber entfernen.

Besonders interessant: Amazon hat das Konzept der Familien-Tablets perfektioniert. Mit Amazon Kids+ (ehemals FreeTime) wird jedes Fire-Tablet zur Kindersicherheits-Zentrale. Eltern können Nutzungszeiten festlegen, Inhalte filtern und sogar Lernziele definieren. Die robusten Kids-Editionen mit dicken Schutzhüllen überstehen auch wilde Kinderhände.

Ein Game-Changer war übrigens die Einführung des Mayday-Supports beim damaligen Fire HDX – eine Funktion, die völlig revolutionär war. Per Videochat konnten Nutzer binnen Sekunden Hilfe bekommen, Support-Mitarbeiter konnten sogar auf dem Display des Nutzers zeichnen. Diese direkte Hilfe hat Standards gesetzt, auch wenn Amazon den Service später wieder einstellte.

Heute setzt Amazon auf andere Support-Kanäle, aber der Kundenservice bleibt erstklassig. Alexa ist tief in Fire OS integriert und macht die Tablets zu Smart-Home-Zentralen. Ihr könnt per Sprachbefehl Apps starten, Musik abspielen oder euer Zuhause steuern.

Die Performance der aktuellen Fire-Tablets überrascht positiv. Der eigene MediaTek-Prozessor in den Top-Modellen schafft problemlos 4K-Videos, Gaming und Multitasking. Mit bis zu 4 GB RAM und 64 GB Speicher (erweiterbar per microSD) bieten sie solide Hardware zum Schnäppchenpreis.

Wer hauptsächlich Amazon Prime Video, Kindle-Bücher und grundlegende Android-Apps nutzt, bekommt mit Fire-Tablets unschlagbare Preis-Leistung. Die Displays sind mittlerweile richtig gut, die Akkulaufzeit liegt bei 10-12 Stunden und die Verarbeitung stimmt. Für Power-User, die Google-Services brauchen, sind sie jedoch nicht optimal – es sei denn, ihr installiert den Google Play Store nach, was mit etwas Basteln möglich ist.

Fazit: Amazons Fire-Tablets haben sich von einfachen E-Reader-Erweiterungen zu ernstzunehmenden iPad-Alternativen entwickelt. Sie zeigen, dass gute Tablets nicht zwangsläufig 500+ Euro kosten müssen. Solange ihr mit dem Amazon-Ökosystem leben könnt, sind sie eine smarte Wahl.

Zuletzt aktualisiert am 21.04.2026