Wer nicht gerade Handwerker ist, benutzt nur gelegentlich eine Bohrmaschine. Ohne eigenen Garten braucht man eher selten einen Spaten, ohne das entsprechende Hobby so gut wie nie ein Messgerät für elektrische Spannung. Doch was, wenn man doch einmal eines dieser Werkzeuge benötigt? Das Gerät kaufen, ein einziges Mal benutzen und das teure Stück dann für immer in die Rumpelkammer ablegen?
Dann doch lieber bei Freunden oder in der Nachbarschaft fragen, wer das passende Gerät verleihen kann und möchte. Genau das ist das Konzept von frents.com: Die Betreiber aus Berlin bezeichnen ihre Plattform als «soziales Netzwerk für Sachen». Wie bei Facebook oder MeinVZ vernetzen sich die Mitglieder und können sich austauschen. Im Vordergrund steht jedoch, sich gegenseitig auszuhelfen – mit Werkzeugen, Apparaten und anderen Sachen. Wer etwas verleihen möchte, stellt seine Sachen ins virtuelle Regal. Andere Benutzer bekommen so die Möglichkeit, sie auszuleihen – kostenlos oder gegen Leihgebühr.

Bei der Suche zeigt frents.com zuerst Treffer an, die in der Nähe liegen und sich bequem abholen lassen. Benutzer in großen Städten haben daher bessere Chancen, in der Umgebung etwas Passendes zu finden. Zudem sorgt der Verleihmanager dafür, nicht zu vergessen, an wen man was verliehen hat und was man sich selbst von wem geborgt hat. Frents.com selbst ist übrigens kostenlos: Die Betreiber verlangen für das Einstellen sowie Ver- und Ausleihen keinerlei Gebühren.
