Wenn es um die Auswertung langer Zahlen-Reihen geht, ist Microsoft Excel nach wie vor unschlagbar. Denn mit einem Diagramm sind die Zusammenhänge viel einfacher zu erkennen als in reinen Tabellen. Doch nicht jeder hat Excel installiert oder ein Microsoft 365-Abo. Deswegen ist es praktisch, dass sich Excel-Diagramme auch als PDF exportieren lassen – und das funktioniert in allen aktuellen Excel-Versionen problemlos.
PDF-Export: Der klassische Weg
Um ein Diagramm, das innerhalb einer Excel-Tabelle erscheint und auf deren Daten basiert, als separates PDF-Dokument zu speichern, führt ihr die folgenden Schritte aus:
- Als Erstes die betreffende Excel-Tabelle öffnen.
- Jetzt per Klick das Diagramm markieren, das exportiert werden soll.
- Nun auf Datei, Speichern unter klicken.
- Nach der Auswahl des gewünschten Ordners unbedingt noch als Datei-Typ PDF auswählen.
Noch schneller: Exportieren über das Kontextmenü
Seit Excel 2019 und in Microsoft 365 gibt es einen noch direkteren Weg: Klickt einfach mit der rechten Maustaste auf das markierte Diagramm und wählt „Als Grafik speichern“ aus dem Kontextmenü. Hier könnt ihr neben PDF auch andere Formate wie PNG oder SVG auswählen. Besonders SVG ist praktisch, wenn ihr das Diagramm später noch in anderen Programmen bearbeiten wollt.
Qualität und Auflösung optimieren
Beim PDF-Export solltet ihr auf die Qualitätseinstellungen achten. Klickt im Speichern-Dialog auf „Optionen“ oder „Mehr Optionen“, um die Ausgabequalität festzulegen. Für Präsentationen oder den Druck wählt ihr „Standard“ oder „Hohe Qualität“. Für E-Mail-Versand reicht oft „Minimale Größe“ aus.
Excel Online: Auch in der Cloud möglich
Wer Excel Online im Browser nutzt, kann Diagramme ebenfalls als PDF exportieren. Der Weg ist ähnlich: Diagramm markieren, dann über das Drei-Punkte-Menü „Herunterladen als“ wählen. Hier stehen allerdings weniger Formatoptionen zur Verfügung als in der Desktop-Version.
Alternative: Screenshots mit Snipping Tool
Für schnelle, unkomplizierte Exports könnt ihr auch das Windows Snipping Tool oder die moderne Ausschneiden-und-skizzieren-App nutzen. Das ist besonders praktisch, wenn ihr nur einen Teil des Diagramms oder mehrere Diagramme auf einmal erfassen wollt. Die Qualität reicht für die meisten Zwecke aus.
Tipps für bessere Diagramm-PDFs
Achtet vor dem Export darauf, dass euer Diagramm gut lesbar ist. Schriftgrößen sollten mindestens 10 Punkt betragen, damit sie im PDF noch erkennbar sind. Kontrastreiche Farben funktionieren besser als zu ähnliche Töne. Wenn ihr wisst, dass das PDF gedruckt wird, testet vorher, ob alle Farben auch in Graustufen noch unterscheidbar sind.
Automatisierung mit Power Query und Power BI
Für regelmäßige Reports könnt ihr den Export-Prozess automatisieren. Power Query in Excel ermöglicht es, Datenquellen automatisch zu aktualisieren. In Kombination mit VBA-Makros lassen sich sogar automatische PDF-Exports programmieren. Noch professioneller wird es mit Power BI, wo ihr interaktive Dashboards erstellen und als PDF exportieren könnt.
Fazit: Flexibel und zukunftssicher
Der PDF-Export von Excel-Diagrammen bleibt ein bewährtes Mittel, um Datenvisualisierungen zu teilen. Die verschiedenen Wege – vom klassischen Speichern-Dialog bis hin zu modernen Cloud-Lösungen – sorgen dafür, dass ihr für jede Situation die passende Methode findet. Besonders praktisch: PDFs lassen sich auf jedem Gerät öffnen und behalten dabei ihre Formatierung bei.
Zuletzt aktualisiert am 05.04.2026

