Links in Word einfügen: Alle Methoden und Profi-Tipps

von | 02.10.2020 | Tipps

Auch wenn ihr in Word nur ein lokales Dokument erstellt, kann dieses Referenzen auf andere Webseiten oder auch Dokumente enthalten. Gerade Internetlinks sind manchmal so lang und unleserlich, dass das Einfügen als Text wenig Sinn macht. Dafür unterstützt Word das Verlinken von Elementen wie auf einer Webseite. Das geht ohne großen Aufwand!

Für jeden Link gibt es einen so genannten Anker, einen Text, hinter dem der Link liegt und den der Anwender anklicken muss, um zu dem verlinkten Element zu gelangen. Dieser Anker sollte möglichst zentral sein und etwas mit dem verlinkten Objekt zu tun haben. Um nun die Verknüpfung dahinter zu legen, markiert ihr mit der Maus den Ankertext. Dann klickt ihr mit der rechten Maustaste auf diese Markierung und dann auf Link.

Word zeigt nun noch einmal den Ankertext (unter Anzuzeigender Text) an. Ihr könnt diesen auf Wunsch noch einmal anpassen. Unter Adresse gebt ihr dann das Linkziel ein. Das kann zum Beispiel eine Internetadresse sein.

Wenn ihr stattdessen eine Datei verknüpfen wollt, dann gebt ihr deren Pfad ein. Den bekommt ihr über einen Rechtsklick auf die Datei im Explorer/Finder und einen Klick auf Eigenschaften/Informationen. Wichtig dabei: Das kann nur funktionieren, wenn auch der Empfänger die selbe Dateistruktur hat und die verlinkte Datei an der selben Stelle seiner Festplatte steht!

Alternative Methoden für Links in Word 2024/2025

Neben dem klassischen Rechtsklick-Verfahren bietet Word mittlerweile mehrere Wege, Links einzufügen. Der schnellste ist die Tastenkombination Strg+K (Windows) bzw. Cmd+K (Mac). Markiert einfach den gewünschten Text und drückt diese Kombination – schon öffnet sich das Link-Dialog.

In den neueren Word-Versionen findet ihr auch im Menüband unter Einfügen den Button Link. Besonders praktisch: Word erkennt automatisch, wenn ihr eine URL tippt und bietet euch an, diese direkt zu verlinken.

Smarte Link-Features nutzen

Moderne Word-Versionen sind deutlich intelligenter geworden beim Umgang mit Links. Wenn ihr eine E-Mail-Adresse eingebt, erstellt Word automatisch einen mailto-Link. Bei OneDrive- oder SharePoint-Dokumenten schlägt Word sogar vor, einen teilbaren Link zu erstellen statt eines lokalen Dateipfads.

Besonders nützlich: Die Vorschaufunktion. Wenn ihr mit der Maus über einen Link hovert, zeigt Word eine kleine Vorschau des Linkziels. Bei internen Dokumenten seht ihr sogar eine Miniaturansicht der verlinkten Datei.

Relative vs. absolute Pfade bei Dateien

Bei lokalen Dateien solltet ihr aufpassen: Word unterscheidet zwischen absoluten Pfaden (C:Dokumentedatei.pdf) und relativen Pfaden (../ordner/datei.pdf). Relative Pfade sind flexibler, wenn ihr das Dokument mit anderen teilt oder die Ordnerstruktur ändert.

Tipp: Legt eure Word-Datei und die verlinkten Dokumente in denselben Ordner oder Unterordner. Dann erstellt Word automatisch relative Pfade, die auch bei anderen funktionieren.

Links zu Textstellen im selben Dokument

Word kann auch zu Überschriften, Textmarken oder Fußnoten im selben Dokument verlinken. Das ist besonders bei längeren Dokumenten praktisch. Wählt im Link-Dialog einfach „Aktuelles Dokument“ und dann die gewünschte Stelle.

Moderne Word-Versionen erstellen automatisch Anker für alle Überschriften. So könnt ihr schnell ein Inhaltsverzeichnis mit klickbaren Links erstellen.

Tipps für bessere Link-Texte

Statt „Hier klicken“ oder „Link“ solltet ihr aussagekräftige Ankertexte verwenden. „Download der Anleitung“ oder „Zur Produktseite“ sind viel hilfreicher. Das verbessert nicht nur die Lesbarkeit, sondern auch die Barrierefreiheit eures Dokuments.

Vermeidet es, die komplette URL als Ankertext zu verwenden. Das wirkt unprofessionell und macht das Dokument schwer lesbar, besonders bei langen URLs mit Parametern.

Links bearbeiten und entfernen

Um einen Link zu bearbeiten, klickt ihr ihn mit der rechten Maustaste an und wählt „Link bearbeiten“. Zum Entfernen nehmt ihr „Link entfernen“ – der Text bleibt erhalten, nur die Verlinkung verschwindet.

Praktisch: Mit Strg+Klick folgt ihr einem Link direkt aus Word heraus. Das funktioniert sowohl bei Web-Links als auch bei lokalen Dateien.

Zusammenarbeit mit Office 365

Wenn ihr Office 365 nutzt, sind die Link-Funktionen noch mächtiger. Word schlägt automatisch passende Dokumente aus eurem OneDrive oder SharePoint vor. Außerdem könnt ihr Berechtigungen direkt beim Verlinken setzen – so stellt ihr sicher, dass der Empfänger auch Zugriff auf verlinkte Dateien hat.

Bei geteilten Dokumenten seht ihr sogar, wer welche Links angeklickt hat – nützlich für Teamarbeit und Feedback-Prozesse.

Zuletzt aktualisiert am 27.02.2026