Das Schreib-Programm Microsoft Word hat ein eingebautes Wörterbuch. Ist ein Wort, das in einem Dokument vorkommt, nicht im Lexikon enthalten, kann man es in ein Benutzer-Wörterbuch einfügen. Dumm nur, wenn man dabei einen Tipp-Fehler übernommen hat.
In Word klickt man dazu auf Datei, Optionen. Hier zum Bereich Dokument-Prüfung navigieren. Dort folgt ein Klick auf den Link Benutzer-Wörterbücher. Nun auf Wort-Liste bearbeiten klicken.
Jetzt das Wort eintippen, das falsch geschriebene wurde. Daraufhin wird es in der Liste markiert. Hat man es gefunden, markiert man die Zeile und klickt dann auf Löschen.
Moderne Wörterbuch-Funktionen in Word 2026
Microsoft hat die Rechtschreibprüfung in den letzten Jahren deutlich verbessert. Word 365 und Word 2026 nutzen jetzt KI-gestützte Sprachmodelle, die Kontext besser verstehen. Das bedeutet: Weniger falsche Alarme bei Fachbegriffen oder modernen Ausdrücken.
Besonders praktisch ist die neue Cloud-Synchronisation der Benutzerwörterbücher. Einmal hinzugefügte Begriffe stehen automatisch auf allen euren Geräten zur Verfügung – egal ob am Desktop-PC, Laptop oder in der Web-Version von Word.
Mehrsprachige Wörterbücher verwalten
Viele von euch arbeiten mehrsprachig. Word erkennt inzwischen automatisch Sprachwechsel im Text und schaltet zwischen den entsprechenden Wörterbüchern um. In den Optionen könnt ihr unter Sprache festlegen, welche Sprachen aktiv überwacht werden sollen.
Tipp: Bei häufigen Fachbegriffen oder Eigennamen lohnt es sich, separate Wörterbücher anzulegen. Geht dazu in die Benutzer-Wörterbücher und klickt auf Neu erstellen. So behaltet ihr den Überblick und könnt gezielt einzelne Wortsammlungen bearbeiten.
KI-Assistent hilft beim Korrigieren
Word 2026 schlägt beim Hinzufügen neuer Wörter automatisch mögliche Schreibweisen vor. Der integrierte KI-Assistent prüft, ob ein Begriff möglicherweise falsch geschrieben ist, bevor er ins Wörterbuch wandert. Diese Funktion reduziert Tippfehler im Benutzerwörterbuch erheblich.
Bei unklaren Begriffen zeigt Word jetzt auch eine kurze Definition oder Übersetzung an. Das hilft besonders bei Fremdwörtern oder technischen Begriffen, bei denen man sich unsicher ist.
Wörterbuch-Export für Teams
Neu ist die Möglichkeit, Benutzerwörterbücher zu exportieren und mit dem Team zu teilen. Besonders in Unternehmen mit spezifischen Fachbegriffen oder Produktnamen spart das viel Zeit. Der Export erfolgt als .dic-Datei, die andere Word-Nutzer einfach importieren können.
Um ein Wörterbuch zu exportieren, geht zu Datei > Optionen > Dokumentprüfung > Benutzerwörterbücher und wählt Exportieren. Die Datei lässt sich per E-Mail oder über Cloud-Dienste teilen.
Mobile Synchronisation optimiert
Auch in der Word-App für Android und iOS stehen eure Benutzerwörterbücher zur Verfügung. Microsoft hat die Synchronisation deutlich beschleunigt – Änderungen werden binnen Sekunden auf alle Geräte übertragen.
Besonders praktisch: Die Spracherkennung in der mobilen App greift ebenfalls auf eure personalisierten Wörterbücher zu. Diktierte Fachbegriffe werden so korrekt erkannt und müssen nicht nachträglich korrigiert werden.
Backup und Wiederherstellung
Nichts ist ärgerlicher als ein verlorenes Benutzerwörterbuch. Word erstellt jetzt automatisch Backups eurer Wortsammlungen in der Cloud. Bei Problemen könnt ihr unter Datei > Konto > Office-Updates auf Benutzerdaten wiederherstellen klicken.
Für alle, die ihre Daten lokal behalten möchten: Die Wörterbuch-Dateien liegen weiterhin im AppData-Ordner von Windows und können manuell gesichert werden.
Fazit: Wörterbuch-Management wird smarter
Die Wörterbuch-Funktionen in Word haben sich deutlich weiterentwickelt. KI-Unterstützung, bessere Synchronisation und Teamfunktionen machen das Arbeiten effizienter. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, wie man fehlerhafte Einträge wieder loswird.
Es ist immer gut, wenn man beim Verfassen von Texten auf Schnell-Lesbarkeit auch für Mobil-Nutzer achtet.
Zuletzt aktualisiert am 09.04.2026

