Der alte Notizzettel hat ausgedient. So schön er war, der Zeitaufwand der Suche, wenn ihr eine bestimmte Notiz dann mal brauchtet, hat ihn aufs Altenteil geschickt. Nur ist das Notieren auf einem Smartphone normalerweise mit mehr Aufwand verbunden. Wenn ihr ein Smartphone mit einem Stift besitzt, dann könnt ihr allerdings fast so komfortabel wie mit dem Notizzettel arbeiten!
Die Galaxy Note-Serie von Samsung hat den Stift direkt integriert, und auch die aktuellen Galaxy S24 Ultra und S25 Ultra setzen auf den bewährten S Pen. Wenn ihr ihn aus dem Gehäuse entfernt, startet direkt die Samsung Notes-App. Malt auf dem Display, und euer Geschreibsel wird als Notiz abgespeichert und lässt sich schnell wieder aufrufen. Aber das ist nur der halbe Komfort: Ihr notiert euch oft Dinge, die ihr direkt wieder braucht. Statt jetzt die Notiz wieder herauszusuchen, platziert sie doch direkt auf dem Always On-Display (AOD)!

Dazu tippt ihr in der Notiz oben auf die kleine Reißzwecke. Die sorgt dafür, dass die Notiz über den Benachrichtigungen im Always On-Display angezeigt wird. Dazu muss das Gerät nicht mal entsperrt werden. So kann beispielsweise auch ein Kollege eure „Notizzettel“ in Form eures Smartphones nutzen, wenn ihr gerade nicht da seid.

Moderne Alternativen für alle Smartphones
Wer kein Samsung-Gerät mit S Pen besitzt, muss nicht verzichten. Die Notiz-Apps haben sich deutlich weiterentwickelt. Google Keep synchronisiert Notizen zwischen allen Geräten und bietet Widget-Funktionen für den Homescreen. Microsoft OneNote punktet mit seiner nahtlosen Integration in das Office-Ökosystem und unterstützt handschriftliche Eingaben auch ohne speziellen Stift.
Besonders praktisch sind Apps wie Notion oder Obsidian, die komplexere Notiz-Strukturen ermöglichen. Sie bieten Verlinkungen zwischen Notizen und mächtige Suchfunktionen. Für schnelle Gedanken eignet sich auch die native Notiz-App von iOS, die mit dem Apple Pencil auf iPads hervorragend funktioniert.
Always On Display richtig nutzen
Das Always On Display ist mittlerweile Standard bei den meisten Premium-Smartphones. Bei Samsung findet ihr die Einstellungen unter Einstellungen > Sperrbildschirm und Sicherheit > Always On Display. Hier könnt ihr festlegen, wann das Display aktiv sein soll und welche Informationen angezeigt werden.
Wird das Always On-Display nicht direkt angezeigt, dann tippt einmal auf den Bildschirm. Alternativ schaltet es unter Einstellungen > Sperrbildschirm > Always On Display > Immer anzeigen ein.
Datenschutz beachten
Ein wichtiger Aspekt: Notizen auf dem Always On Display sind für jeden sichtbar, der euer Smartphone sieht. Überlegt daher gut, welche Informationen ihr dort platziert. Sensible Daten wie Passwörter oder persönliche Details gehören definitiv nicht dorthin. Für solche Inhalte nutzt besser verschlüsselte Notiz-Apps wie Standard Notes oder Joplin.
Tipps für effiziente Notizen
Haltet eure AOD-Notizen kurz und prägnant. Lange Texte sind schlecht lesbar und überlasten das Display. Nutzt Abkürzungen und Symbole, um Platz zu sparen. Ein simples „M 15:30“ für einen Termin ist oft ausreichend.
Für häufig benötigte Informationen wie WLAN-Passwörter oder Adresslisten eignen sich QR-Codes. Die könnt ihr direkt in Samsung Notes erstellen und auf dem AOD anzeigen lassen. So haben Gäste schnell Zugang zu eurem Netzwerk, ohne dass ihr das Passwort diktieren müsst.
Zukunft der digitalen Notizen
KI-gestützte Funktionen revolutionieren das Notieren. Samsung Notes erkennt bereits handgeschriebenen Text und wandelt ihn automatisch um. Die Integration von ChatGPT und anderen KI-Assistenten in Notiz-Apps ermöglicht es, Gedanken zu strukturieren und auszuformulieren.
Sprachnotizen werden durch verbesserte Transkription immer praktischer. Diktat-Apps wie Otter.ai oder die native Spracherkennung von Google und Apple erreichen mittlerweile beeindruckende Genauigkeitsraten.
Der digitale Notizzettel auf dem Always On Display bleibt trotz aller technischen Fortschritte ein praktisches Tool für den Alltag. Schnell, unkompliziert und immer griffbereit – genau wie der gute alte Klebezettel, nur smarter.
Zuletzt aktualisiert am 03.03.2026