MacBook Pro 13″: Kostenloser Akku-Tausch bei Apple

von | 16.05.2018 | Hardware

Klein, leicht und leistungsstark sind sie, die MacBook Pro-Geräte von #Apple. Doch bei verschiedenen Generationen der 13-Zoll-Modelle kann es zu Problemen mit dem Akku kommen. Apple bietet für betroffene Geräte kostenlosen Akkutausch an – auch Jahre nach dem ursprünglichen Rückrufprogramm. So prüft ihr, ob euer MacBook betroffen ist und was ihr tun könnt.

  • Welche Geräte? – MacBook Pro 13 Zoll ohne Touch Bar (10/2016 bis 10/2017) und MacBook Pro 13 Zoll (2019-2022) mit Akkuproblemen.
  • Touch Bar-Geräte betroffen? – Ja, bei neueren Modellen ab 2019 gibt es separate Akkuprobleme.
  • Welche Fehler treten auf? – Akku bläht sich auf, verliert schnell Ladung oder lädt nicht mehr korrekt.
  • Ist das gefährlich? – Aufgeblähte Akkus können Gehäuse und Trackpad beschädigen, sind aber selten sicherheitskritisch.
  • Was kostet der Austausch? – Apple tauscht betroffene Akkus kostenlos, auch außerhalb der Garantie.

Seriennummer ermitteln und prüfen

Zuerst müsst ihr eure Seriennummer herausfinden. Klickt auf das Apple-Logo oben links und wählt „Über diesen Mac“. Die Seriennummer steht direkt unter der macOS-Versionsnummer. Alternativ findet ihr sie auf der Unterseite eures MacBooks oder in den Systemeinstellungen unter „Allgemein“ > „Info“.

Die Seriennummer könnt ihr dann auf Apples offizieller Support-Seite eingeben, um zu prüfen, ob euer Gerät von einem Rückrufprogramm betroffen ist. Geht dazu auf support.apple.com und sucht nach „Rückrufprogramm MacBook Pro Akku“.

Erweiterte Akkuprobleme bei neueren Modellen

Neben dem ursprünglichen Rückrufprogramm von 2018 sind auch neuere MacBook Pro 13 Zoll Modelle von Akkuproblemen betroffen. Besonders die Jahrgänge 2019 bis 2022 zeigen oft folgende Symptome:

  • Akku lädt nur bis 80% und stoppt dann
  • Extrem schneller Akkuverbrauch (unter 2 Stunden Laufzeit)
  • MacBook schaltet sich plötzlich ab, obwohl noch Akku angezeigt wird
  • Akku wird vom System nicht mehr erkannt

Akkuzustand selbst überprüfen

Ihr könnt den Zustand eures Akkus selbst checken. Haltet die Alt-Taste gedrückt und klickt auf das Akku-Symbol in der Menüleiste. Dort seht ihr den „Zustand“ des Akkus:

  • „Normal“: Alles in Ordnung
  • „Bald ersetzen“: Leistung lässt nach, aber noch verwendbar
  • „Jetzt ersetzen“: Akku sollte getauscht werden
  • „Service empfohlen“: Sofortiger Austausch nötig

In den Systemeinstellungen unter „Batterie“ > „Batteriezustand“ findet ihr detailliertere Informationen zur maximalen Kapazität und Anzahl der Ladezyklen.

Was tun bei Akkuproblemen?

Ist euer MacBook betroffen oder zeigt Akkuprobleme, habt ihr mehrere Optionen:

  1. Apple Store: Vereinbart einen Termin im nächsten Apple Store. Die Mitarbeiter prüfen euer Gerät und führen den kostenlosen Austausch durch.

  2. Autorisierte Servicepartner: Apple Authorized Service Provider können ebenfalls den Akkutausch durchführen. Oft sind die Wartezeiten kürzer als im Apple Store.

  3. Ferndiagnose: Bei einigen Problemen bietet Apple auch eine Ferndiagnose an, bei der ihr euer MacBook einschicken könnt.

Vorbereitung für den Service

Bevor ihr euer MacBook zum Service bringt:

  • Erstellt ein komplettes Backup mit Time Machine oder eurer bevorzugten Backup-Lösung
  • Meldet euch von iCloud, iTunes und allen anderen Diensten ab
  • Notiert euch alle wichtigen Passwörter und Lizenzen
  • Entfernt persönliche Daten oder verschlüsselt das Laufwerk

Der Akkutausch dauert in der Regel 3-5 Werktage, je nach Verfügbarkeit der Ersatzteile und Auslastung des Services.

Vorbeugende Maßnahmen

Um die Lebensdauer eures MacBook-Akkus zu verlängern:

  • Vermeidet extreme Temperaturen (unter 10°C oder über 35°C)
  • Lasst den Akku nicht dauerhaft bei 100% oder 0%
  • Nutzt die „Optimierte Batterieladung“ in den Systemeinstellungen
  • Reduziert die Bildschirmhelligkeit und deaktiviert unnötige Hintergrundprozesse

Moderne macOS-Versionen haben übrigens intelligente Akkuverwaltung integriert, die automatisch die Ladegewohnheiten analysiert und den Akku schont.

Falls ihr Fragen zum Rückrufprogramm habt oder unsicher seid, ob euer MacBook betroffen ist, kontaktiert den Apple Support direkt. Die Mitarbeiter können anhand der Seriennummer sofort prüfen, welche Serviceprogramme für euer Gerät verfügbar sind.

Zuletzt aktualisiert am 09.03.2026