Microsoft Outlook: Kontakt-Dateien importieren

von | 29.05.2016 | Office

Microsoft Outlook bleibt auch 2026 eine der wichtigsten Business-Anwendungen für E-Mail, Kalender und Kontakte. Egal ob ihr von einem anderen E-Mail-Client wechselt, ein neues Gerät einrichtet oder Kontakte aus verschiedenen Quellen zusammenführen wollt – der Import von Kontaktdateien ist ein häufiges Szenario.

Outlook unterstützt dabei verschiedene Dateiformate: Von klassischen CSV-Dateien über vCard-Dateien (.vcf) bis hin zu speziellen Outlook-Formaten (.pst, .ost). Besonders praktisch ist das, wenn ihr von Gmail, Apple Mail oder anderen Clients zu Outlook wechselt.

Kontakte in Outlook importieren: So geht’s

Der Import-Prozess hat sich in den letzten Outlook-Versionen vereinfacht, aber die Grundprinzipien bleiben gleich. Hier die aktuellen Schritte:

  1. Zunächst auf Datei, Importieren/Exportieren (Outlook 2003 und 2007) bzw. Datei, Optionen, Erweitert, Exportieren (neuere Outlook-Versionen) klicken.
  2. Jetzt erscheint der Import- und Export-Assistent. Hier die Option Aus anderen Programmen oder Dateien importieren markieren.
  3. Im nächsten Schritt den richtigen Datei-Typ für die Import-Datei auswählen.
  4. Dann noch die Datei von der Festplatte laden. Per Klick auf Durchsuchen geht das relativ einfach.

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Moderne Alternativen in Outlook 2026

Microsoft hat den Import-Prozess in neueren Versionen deutlich vereinfacht. In Outlook für Microsoft 365 und Outlook 2024/2026 findet ihr zusätzliche Import-Optionen direkt unter „Datei > Öffnen und Exportieren > Importieren/Exportieren“.

Besonders praktisch: Der neue Drag-and-Drop-Import. Einfach CSV- oder vCard-Dateien direkt in den Kontakte-Bereich ziehen – Outlook erkennt automatisch das Format und startet den Import-Assistenten.

Cloud-Integration nutzen

Ein großer Vorteil moderner Outlook-Versionen ist die nahtlose Cloud-Integration. Statt Dateien zu importieren, könnt ihr Kontakte direkt aus anderen Diensten synchronisieren:

  • Google Contacts: Über die Gmail-Kontoeinrichtung werden Kontakte automatisch synchronisiert
  • iCloud: Apple-Kontakte lassen sich direkt in Outlook einbinden
  • Exchange Online: Unternehmenskontakte werden automatisch bereitgestellt

Diese Methode hat den Vorteil, dass Änderungen in beide Richtungen synchronisiert werden.

Häufige Probleme beim Import

Trotz der Verbesserungen können beim Import noch Probleme auftreten:

Zeichenkodierung: CSV-Dateien sollten in UTF-8 kodiert sein. Bei Umlauten oder Sonderzeichen kann es sonst zu Darstellungsfehlern kommen.

Feldmapping: Outlook erkennt nicht immer automatisch, welche Spalten zu welchen Kontaktfeldern gehören. Der Import-Assistent bietet hier manuelle Zuordnungsmöglichkeiten.

Duplikate: Beim mehrfachen Import derselben Kontakte entstehen oft Duplikate. Outlook bietet zwar Duplikat-Erkennungsoptionen, aber eine vorherige Bereinigung der Quelldaten spart Zeit.

Spezialfall: Outlook.com und Web-Version

Wer Outlook im Browser nutzt, findet die Import-Funktion unter „Kontakte verwalten > Kontakte importieren“. Die Web-Version unterstützt hauptsächlich CSV- und vCard-Dateien, ist aber für die meisten Anwendungsfälle ausreichend.

Mobile Apps berücksichtigen

Ein wichtiger Punkt: Importierte Kontakte werden automatisch mit den Outlook-Mobile-Apps synchronisiert, sofern ihr das gleiche Microsoft-Konto verwendet. Das macht den Wechsel zwischen verschiedenen Geräten nahtlos.

Profi-Tipp: PowerShell-Import

Für IT-Administratoren bietet Microsoft PowerShell-Cmdlets für den Massen-Import von Kontakten. Besonders in Unternehmensumgebungen spart das erheblich Zeit gegenüber dem manuellen Import.

Fazit

Der Kontakt-Import in Outlook ist deutlich einfacher geworden. Während die klassische Import-Funktion weiterhin zuverlässig funktioniert, bieten Cloud-Synchronisation und neue Import-Features mehr Flexibilität. Plant den Import am besten außerhalb der Stoßzeiten, und macht vorher ein Backup eurer bestehenden Kontakte – sicher ist sicher.

Zuletzt aktualisiert am 08.04.2026