Mit dem richtigen Zubehör Geld sparen und die Computer-Arbeit erleichtern

von | 22.12.2019 | Hardware

Mehr als acht Millionen Menschen sitzen in Deutschland tagtäglich am Computer – Tendenz steigend. Besonders seit der Homeoffice-Revolution ist die Computerarbeit noch zentraler geworden. Dabei wird im Zeitalter der Digitalisierung und hybriden Arbeitsmodelle natürlich großer Wert auf eine effiziente und gesunde Arbeit am Computer gelegt. Die Arbeit am PC wird dabei um einiges leichter, wenn ihr auf das richtige Zubehör setzt.

Alle, die viel oder häufig am Computer oder Notebook sitzen, können mit den passenden Hilfsmitteln für eine große Entlastung sorgen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung: Gerade erst habe ich meinen alten Tintenstrahldrucker durch einen modernen All-in-One-Laserdrucker ersetzt und den Scanner durch ein Modell mit automatischer Dokumentenzuführung. Die Vorgängermodelle haben mich verrückt gemacht: Der Drucker hat manche Seite drei Mal gedruckt, der Scanner Blätter verschluckt. Seitdem ich die neuen Geräte habe, nutze ich sie gut gelaunt.

Doch ihr könnt euch die Arbeit am PC auch einfacher machen – etwa durch kleine ergonomische Hilfen, cleveres Drucker-Zubehör oder moderne Produktivitäts-Tools. Auch mit Kleinigkeiten lässt sich oft eine positive Wirkung erzielen.

Oft benötigt es keinen großen Aufwand. Schon die richtige Position von Schreibtisch und Bürostuhl kann wahre Wunder bewirken – und wird von vielen unterschätzt. Immer mehr Menschen, die im Büro oder Homeoffice am PC sitzen, haben gleich mehrere Computermonitore auf dem Schreibtisch stehen. Das hat Folgen für die Sitzposition – und kann starke Verspannungen im Rücken zur Folge haben. Wer zu weit oder zu nah am Schreibtisch sitzt, klagt nicht selten über Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen. Auch die Sitzhöhe spielt eine entscheidende Rolle.

Dabei begehen die meisten den Fehler, den Bürostuhl auf die maximale Sitzhöhe hochzuschrauben. So ergibt sich oft eine ungünstige, unnatürliche Sitzposition, die früher oder später in Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen münden können. Deshalb solltet ihr den Arbeitsplatz für ein komfortables Sitzen einstellen.

Mit ergonomischen Büromöbeln und Smart-Gadgets die Körperhaltung verbessern

Aber nicht nur Stuhl, Monitor und Schreibtisch sind wichtig, sondern auch, was wir auf dem Schreibtisch haben – und ständig benutzen. Sogenannte „Vertikalmäuse“ zum Beispiel entlasten die Handgelenke, da sie ein ergonomisches Arbeiten ermöglichen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber durchaus auch gut für entspanntes Arbeiten sind Beidhandmäuse oder die neueren Trackball-Mäuse mit präziser Sensorik.

Besonders interessant sind mittlerweile auch höhenverstellbare Schreibtische, die per Knopfdruck zwischen Sitzen und Stehen wechseln lassen. Diese Sit-Stand-Desks sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden und helfen dabei, die Körperhaltung regelmäßig zu variieren.

Wie Studien zeigen, können spezielle Bürostühle mit einem ergonomischen Rückenpolster und Lordosenstütze dafür sorgen, die Körperhaltung während der Arbeitszeit zu verbessern. Denn viele Bürostühle in Deutschland sind viel zu weich und polsternd eingestellt. Das mag bequem erscheinen, doch auf Dauer klagen nicht wenige Angestellte über Rückenschmerzen. Ergonomische Rückenlehnen entlasten die Wirbelsäule.

Moderne Ergonomie-Gadgets wie Handgelenkstützen, Monitorarme oder externe Tastaturen können ebenfalls für mehr Komfort sorgen. Besonders bei Notebooks ist eine externe Tastatur und Maus oft ein Segen für die Haltung.

Smart Home und KI-Tools für mehr Produktivität

Neben der Hardware können auch smarte Tools die Computerarbeit erleichtern. KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Copilot übernehmen mittlerweile Routineaufgaben, schreiben E-Mails vor oder helfen bei der Recherche. Viele Unternehmen setzen bereits auf solche Tools, um die Produktivität zu steigern.

Auch Smart-Home-Integration am Arbeitsplatz wird immer beliebter: Intelligente Beleuchtung, die sich automatisch an die Tageszeit anpasst, oder smarte Luftqualitätsmessgeräte, die rechtzeitig ans Lüften erinnern. Solche kleinen Helfer verbessern das Arbeitsklima spürbar.

Mit dem richtigen Zubehör Geld sparen

Aber auch die Kosten solltet ihr im Blick behalten. Im digitalisierten Büro gibt es heute eine Menge Fixkosten, die ordentlich ins Geld gehen können. Das gilt vor allem für Drucker-Zubehör wie Toner, Tinte oder Druckerpapier. Deshalb greifen viele Verbraucher auf Drucker-Zubehör von alternativen Herstellern zurück, etwa kompatible Toner oder Tinte. Die sind meist deutlich günstiger als das Original-Zubehör.

Ein Tipp: Laserdrucker sind zwar in der Anschaffung teurer, aber die Folgekosten für Toner sind oft niedriger als bei Tintenstrahldruckern. Wer viel druckt, fährt langfristig meist günstiger.

Beim Papier lohnt sich der Griff zu Recycling-Papier – das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch preiswerter. Für den täglichen Gebrauch reicht meist 80g-Papier völlig aus.

Auch bei Software lässt sich sparen: Open-Source-Alternativen zu teuren Office-Paketen wie LibreOffice sind mittlerweile sehr ausgereift und für die meisten Anwendungen völlig ausreichend.

Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz

Immer wichtiger wird auch die Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz. Energieeffiziente Monitore mit LED-Technik, stromsparende Computer oder recycelte Büromaterialien schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Wer seinen Arbeitsplatz durchdacht einrichtet, spart langfristig Geld und arbeitet gesünder und produktiver. Die Investition in gutes Zubehör zahlt sich meist schnell aus – durch weniger Krankheitstage, höhere Produktivität und niedrigere Folgekosten.

Zuletzt aktualisiert am 02.03.2026