Musik-Streaming im Aufwind, Google will Antworten liefern und Webvideopreis

Musik-Streaming wird immer populärer: Spotify zeigt, wie es geht – technisch. Aber auch, wie es nicht geht – durch zu enge Anbindung an Facebook. Ohne Facebook-Account gibt es keine Musik von Spotify. Außerdem diese Woche: Google will künftig mehr Antworten als Linklisten liefern. Und die schönsten Webvideos werden Ende des Monats prämiert.

Handels-Abkommen „Acta“ sorgt für Aufregung – nicht nur im Web

Das „Anti Counterfeiting Trade Agreement“ (Acta) ist ein in den letzten Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandeltes Abkommen auf völkerrechtlicher Ebene zwischen der EU und Ländern wie USA, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland und einigen anderen Staaten. Ziel des Abkommens sind international einheitliche Mindeststandards zur Abwehr von Produktpiraterie und Urheberrechtsverstößen im Internet. Beides sorgt aus Sicht der Industrie für erhebliche Umsatzeinbußen und soll daher wirkungsvoll international bekämpft werden.

Microsoft und Yahoo kooperieren

Die Nachricht ist in der Wirtschaftswelt eingeschlagen wie eine Bombe – obwohl es eigentlich, bei näherer Betrachtung eigentlich gar nicht so überraschend gekommen ist. Microsoft und Yahoo machen nun doch gemeinsame Sache, sie kooperieren im Suchmaschinenmarkt, wollen gemeinsam Geld verdienen. Zwei große Konzerne, der Softwareanbieter Microsoft und das Internetportal Yahoo, verbünden sich gegen einen anderen Internetriesen, Google. Sie blasen gemeinsam zum Angriff gegen Google, wollen dem Unternehmen Marktanteile abringen.

Kollaborativer Animationsfilm „Live Music“: Animationsfilm durch Crowdsourcing

Ob „Ratatouille“, „Die Unbesiegbaren“ oder „Shrek“: Computeranimierte Trickfilme sind der Renner. Sie entstehen normalerweise in speziellen Animationsstudios in Hollywood oder im Silicon Valley und sind in der Regel sündhaft teuer. Es gibt allerdings auch Animationsfilme, die gar nichts gekostet haben, da ein Heer von Freiwilligen sie herstellt. Der neueste auf diese Art hergestellte Film heißt „Live Music“, ein fünfminüter Animationsfilm, der so gut ist, dass er demnächst sogar als Vorfilm zum neuen Kinofilm „Planet 51“ laufen wird.

Alle sollen mitmachen: Crowdsourcing

Wenn sich Menschen über das Web organisieren, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, wird das neuerdings Crowdsourcing genannt. Wikipedia ist ein bekanntes Beispiel dafür. Doch jetzt entstehen sogar professionelle Filme nach diesem Prinzip.

Musik-TV ohne Schnörkel: tape.tv

Musik-TV ohne Schnörkel: tape.tv

Fans von Musikvideos haben es nicht leicht: Bei den traditionellen Musiksendern spielt Musik nur noch eine untergeordnete Rolle. In diesem Punkt deutlich mehr zu bieten hat das Musikportal Tape.tv. Hier gibt es aktuelle Musikclips in super Qualität. Die Website kommt ohne Schnickschnack und Schnörkel aus.

Last.fm: Die Musikwahl intelligenter eingrenzen

Für Musikliebhaber ist das Onlineradio „Last.fm“ ideal: Einfach den Namen des Lieblingskünstlers oder die Musikrichtung eingeben, und Last.fm spielt stundenlang die passenden Songs. Das klappt aber nicht immer reibungslos. Eine bessere Auswahl gibt es mit dem „Kombo-Radio“.

Welcher Song läuft da im Werbespot?

Welcher Song läuft da im Werbespot?

Viele Werbespots sind mit einer eingängigen Musik unterlegt – und man fragt sich unweigerlich: Wie heißt der Song eigentlich? Denn längst nicht in jedem Werbespot wird der Songtitel eingeblendet. Weil es aber so viele Menschen gibt, die wissen wollen, welche Musiktitel da zu Werbezwecken genutzt werden, gibt es WerbeSongs.tv.

Windows Vista: Das Media Center gezielt starten

Das Media Center von Windows 7, Vista und XP eignet sich hervorragend als Media-Player-Ersatz. Wer mit dem Media Center nur Musik hören möchte, muss sich allerdings erst durch die Menüs hangeln. Einfacher geht’s, wenn das Media Center direkt im Musikmodus gestartet wird.