Second Hand: Momox kauft jetzt auch Klamotten an

von | 01.03.2015 | Tipps

Das Online-Ankaufshaus Momox kennen vermutlich viele. Hier könnt ihr ausrangierte CDs, DVDs oder Spiele loswerden, aber auch Handys, Tablets, Spielekonsolen und einiges mehr. Momox zahlt für viele Dinge noch durchaus ansehnliche Preise. Seit mehreren Jahren kauft Momox auch Klamotten an – ein Service, der inzwischen zu einem wichtigen Standbein des Unternehmens geworden ist.

Wer seine Schränke und Regale ausmistet, kann bei Momox durchaus eine Menge Geld verdienen. Die Vorgehensweise ist immer dieselbe: Webseite aufrufen, nach Produkten suchen, eigene Waren erfassen, an Momox schicken, Geld kassieren.

Momox kauft Klamotten

Momox hat sein Konzept längst erfolgreich auf Textilien ausgeweitet. Unter der Marke „momox fashion“ kauft das Unternehmen mittlerweile Millionen von Kleidungsstücken pro Jahr an. Egal welche Kleider ihr verkaufen möchtet: Bei Momox bekommt ihr dafür oft noch gutes Geld. Ob Shirts oder Tops, Hosen oder Schuhe, Pullover oder Kleider, Handtaschen oder Sonnenbrillen, Röcke oder Jacken, Hüte oder Schirme… Momox nimmt wirklich erstaunlich viele Dinge an.

So funktioniert der Fashion-Ankauf bei Momox

Der Prozess ist denkbar einfach: Ihr geht auf momox.de und wählt den Bereich „Kleidung verkaufen“ aus. Dort könnt ihr eure Textilien entweder einzeln erfassen oder – noch bequemer – den kostenlosen Abholservice nutzen. Momox stellt euch dann Kartons zur Verfügung oder ihr verpackt eure Sachen selbst.

Besonders praktisch: Ihr müsst nicht jedes Kleidungsstück einzeln eingeben. Momox arbeitet mit einem Schätzverfahren, bei dem die Experten eure Sendung bewerten und euch anschließend ein Angebot machen. Das spart enorm viel Zeit im Vergleich zu anderen Plattformen.

Diese Marken sind besonders gefragt

Nicht alle Klamotten bringen gleich viel Geld. Momox zahlt besonders gut für bekannte Marken wie Zara, H&M, Mango, aber auch für Premium-Labels wie Hugo Boss, Tommy Hilfiger oder Ralph Lauren. Sportmarken wie Nike, Adidas oder Puma sind ebenfalls sehr gefragt.

Wichtig ist der Zustand: Die Kleidung sollte sauber, nicht beschädigt und idealerweise nicht älter als drei Jahre sein. Vintage-Stücke können aber durchaus Ausnahmen sein, wenn sie wieder im Trend liegen.

Nachhaltigkeit als Trend verstärkt

Der Fashion-Bereich von Momox profitiert stark vom wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Fast Fashion wird zunehmend kritisch gesehen, Second-Hand-Mode boomt regelrecht. Momox verkauft die angekauften Kleidungsstücke über verschiedene Kanäle weiter – sowohl online als auch in stationären Geschäften.

Das Unternehmen gibt an, dass durch die Wiederverwendung von Kleidung jährlich tausende Tonnen CO2 eingespart werden. Ein Argument, das bei umweltbewussten Verbrauchern gut ankommt.

Konkurrenz und Alternativen

Momox steht nicht allein auf dem Markt. Plattformen wie Vinted (ehemals Kleiderkreisel), Rebag oder auch spezialisierte Ankäufer wie Ankerkraut konkurrieren um die Kleiderschränke der Deutschen. Der Vorteil von Momox: Ihr könnt Bücher, CDs, Technik und Klamotten in einer Sendung verkaufen.

Vinted setzt dagegen auf den direkten Verkauf zwischen Privatpersonen, was oft höhere Preise bringt, aber auch mehr Aufwand bedeutet. Bei Momox erhaltet ihr garantiert den angebotenen Preis und müsst euch nicht mit Käufern herumschlagen.

Preise realistisch einschätzen

Wunder solltet ihr nicht erwarten: Für ein H&M-Shirt bekommt ihr vielleicht 2-4 Euro, für eine gut erhaltene Designer-Jeans können es aber auch 15-30 Euro sein. Momox muss schließlich auch noch Gewinn machen beim Weiterverkauf.

Trotzdem ist es oft die bequemste Lösung, gerade wenn ihr größere Mengen loswerden wollt. Der Zeitaufwand ist minimal und ihr habt keine Verkaufsrisiken.

Zuletzt aktualisiert am 16.04.2026