Apple hat vor einigen Tagen überraschend eine neue Version seines Betriebssystems Mac OS X angekündigt. Codename: “Mountain Lion“, Berglöwe. Außerdem hat Apple versprochen, eine Sicherheitslücke im iOS zu beseitigen: Künftig sollen Apps nicht mehr einfach so auf Kontakte und Adressen zugreifen können. Und: Eine neue App namens Remover retuschiert auf Fingertipp Passanten aus Schnappschüssen weg.
Vergangene Woche habe ich hier darüber berichtet, dass die iPhone-App Path lange Zeit unbemerkt und ohne Nachfrage Kontaktdaten aus dem Adressbuch ausliest und an die Server der Path-Entwickler überträgt. Das ist herausgekommen – und wurde zu Recht kritisiert. Path hat sich entschuldigt und das ungefragte Auslesen der Daten abgeschaltet. Jetzt will auch Apple sein iOS nachbessern.
Heute ist sie praktisch von keinem Schreibtisch mehr wegzudenken: die Computer-Maus. Das war in den Anfangsjahren der Computertechnik längst nicht so – alle Befehle wurden über die Tastatur eingegeben. Die erste Maus wurde allerdings schon ab 1963 entwickelt.
Rechner mit Mac-Betriebssystem gelten als schick. Nicht ohne Grund – denn nicht nur die Hardware hat nur wenige Knöpfe, sondern Apple versteckt auch in Mac OS alles Unwichtige und Komplizierte. Das Dateisystem zum Beispiel. Das zeigt sich zum Beispiel darin, dass der System-Ordner „Library“ in Mac OS X Lion standardmäßig ausgeblendet wird. Darauf zuzugreifen ist aber trotzdem einfach.
46 Milliarden Dollar Umsatz – in nur drei Monaten, wohlgemerkt. 13 Milliarden Dollar Gewinn. Apple schwebt umsatzmäßig auf einer Erfolgswolke ohne Vergleich. Der Gewinn von Apple ist höher als Googles Umsatz. Apples Produkte verkaufen sich scheinbar wie von selbst. Da wird die Konkurrenz gelb vor Neid. Verständlich, allerdings hilft das auch nicht weiter.
Apple legt sich weiter mit der Konkurrenz an: Nachdem der Weltkonzern schon im Jahr 2011 Klage gegen Samsung erhoben hatte, behauptet Apple nun, man habe erneut abgekupfert. 10 Samsung-Smartphones sowie 5 Tablet-PCs verletzen angeblich Apples Designrechte. Zu den beklagten Geräten gehört auch das Samsung Galaxy S II.
Wer wollte es bestreiten: So ein iPad ist nicht nur ein tolles Spielzeug, sondern eignet sich durchaus auch als Nachschlagewerk – oder als Lernwerkzeug. Es gibt richtig tolle Apps, die alles Mögliche erklären, etwa wie das Sonnensystem aufgebaut ist (Solar Walk), wie man richtig rechnet oder fremde Sprachen spricht. Apple schätzt, schon heute wären rund 20.000 Apps im weitesten Sinne aus dem Bildungssegment. Doch es sollen mehr werden – sehr viel mehr.
Diese Woche war eine Menge los. In Las Vegas hat die “Consumers Electronic Show” (CES) stattgefunden, die größte und wichtigste IT-Messe in den USA – und traditionell der richtige Ort für die Branche, um neue Produkte und Ideen zu zeigen. Klarer Trend: Computer werden immer mobiler. Als Alternative zu den immer populäreren Tablets hat sich Intel die neue Geräteklasse des Ultrabook einfallen lassen. Super flach, schick, mit Touchscreen – aber dann doch ein vollwertiger PC. Interessantes Konzept.