Zur Wiedergabe von Videos und Audios sind Codecs nötig. Für seltenere Formate muss der passende Codec oft erst manuell eingespielt werden. Die werden entweder von Microsoft oder anderen Entwicklern erstellt und verteilt.
Wer ein passendes Netflix-Abo mit UHD-Option hat, kann manche Filme in 4K-Auflösung abspielen. Das funktioniert auch auf Windows 10 – außer, man sieht nur den Fehler U7361-1254-C00DB3B2. Daran ist allerdings nicht Netflix schuld, sondern Microsoft.
Als erste Windows-Version unterstützt Windows 10 ab Werk MKV-Medien. Allerdings nicht immer – für jeden Medientyp muss ein Codec installiert werden, bevor die Inhalte wiedergegeben werden können. Mit einer Erweiterung versteht das System sogar OGG-Dateien.
Um jemand anders zu zeigen, was gerade auf dem Bildschirm zu sehen ist, kann man ein Foto davon machen. Noch einfacher lassen sich Probleme und Anleitungen zeigen, wenn man ein Video aufnimmt.
Im Finder lassen sich schnell Infos über beliebige Dateien abrufen. Versucht man dies allerdings für Filme oder Musik, ist der Finder nicht sehr gesprächig. Wer wissen will, mit welchem Codec ein Video komprimiert wurde, nutzt dazu beispielsweise den kostenlosen VLC-Player.
Wer kennt das nicht: Man hat ein Video in einem bestimmten Format – etwa ein QuickTime-Film als *.mov – und benötigt ihn in einem anderen Format, also Codec. Am Mac genügt zur Konvertierung von Filmen das kostenlose Tool HandBrake.
Im Sommer soll Windows 8 auf den Markt kommen. Es soll nicht nur viele Neuigkeiten bieten, man wird auch auf manches verzichten müssen: So werden offiziell keine DVDs mehr unterstützt. Wer auf seinem PC Filme angucken will, wird eine kostenpflichtige Erweiterung (Windows Media Center) laden müssen – oder soll auf gestreamte Filme ausweichen. Für die USA mag die Entscheidung richtig sein, für den Rest der Welt kommt sie etwas früh
Die gängigsten Musik- und Videoformate sind für den Windows Media Player kein Problem. Bei Songs und Filmen in exotischen Formaten – etwa als AAC-, DivX-, Xvid- oder Ogg-Vorbis-Datei – bleibt der Bildschirm oft schwarz, der Lautsprecher stumm. Zum Glück lassen sich fehlende Formate schnell nachrüsten.